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Brenzikofen
Das Wappen von Brenzikofen im Kanton Bern (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Goldener Löwe in Rot auf grünem Dreiberg
HBLS, Bd. 2, S. 372 — „BRENZI KO FEN“ · auf Deutsch
Geschichte
Dorf und Einwohnergem. in der Kirchgem. Oberdiessbach. 1236, Brenzichovin; 1259, Brencechoven; 1302, Brenzkofen; 1364, Brentzighofen. Hier waren nebst dem Kloster Interlaken zahlreiche edle Geschlechter begütert, wie die Münzer, Ried, Lindnach, Wendschatz, Krauchtal, Ersingen, Bennewil etc. 5. XII. 1240 verkauft Konrad Ammann, Burger zu Bern, der Propstei Interlaken ein Eigengut zu Br. mit der damit verbundenen Gerichtsbarkeit. Der Kornzehnten gehörte der Pfi'und Oberdiessbach. Die hohe Gerichtsbarkeit gehörte bis 1798 ins Landgericht Konolflngen, die niedere ins Freigericht Steffisburg. Einw ohnerzahlen: 1764, 144; 1800, 187; 1850, 347; 1900, 388; 1910, 332 Einw. — Vergl. Jahn: Chronik.. — FRB 2.-8. — v. Wattenwyl: Die Herrschaft Diesbach (im AHVB 1874). — Herrn. Vogel: Oberdiessbach, Beitrag zur Heimatkunde. [H. M.] BRENZIKOFER. f Geschlecht der Stadt Bern. — Vinzenz, des Rats der Zweihundert, Landvogt zu Trachselwald 1528, des Kleinen Rats 1536. — Leonhard, der Zweihundert 1520, Kriegsrat beim Zug in die Waadt, Schultheiss zu Thun 1536, Landvogt zu Lenzburg 1544, Landvogt zu Interlaken 1550, f 1554. — LL. [K.-R.] BRESTENBERG BRESCIA, Arnold von (ARNOLDO Ta rtag lia). […]
HBLS, Bd. 2, S. 372 — „BRENZI KO FEN“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 2, S. 372 — „BRENZI KO FEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934