Gemeinden · BE
Wappen · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Dotzigen
Das Wappen von Dotzigen im Kanton Bern (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Blau zwei pfahlweise gestellte silberne Fische
HBLS, Bd. 2, S. 762 — „DOTZIGEN“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und Dorf in der Kirchgem. Diessbach. In der Lehm grube auf den «Eicliäckern», woher wahrscheinlich auch ein Beilhamm er aus Serpentin stammt, kam eine Bronzeaxt zum Vorschein. Vom Dorf führt der sog. «hohle Weg» auf das Dotzigenköpfli; an dessen Ausmündung befanden sich eine Anzahl hallstättische Grabhügel, die um 1850 vom Förster Schärer ausgegraben wurden. Im Dorfe selber waren bei dem Bau der neuen Käserei römische Fundamente zum Vorschein gekommen. Auch das Haus des Rudolph Gilgen steht auf römischen Fundamenten. Zahlreiche Einzelfunde in Form von Münzen, Leistenziegeln, Klappmesser und Axt. Diese römische Häusergruppewar an der römischen Strasse von Petinesca nach Salodurum gelegen. — E. Schmid: Vorgeschichtliches aus der Gegend von Diessbach bei Büren (in JSGU 1909, Anhang I). — [0. T.] — Burkhard von Solothurn vermachte 1182 sein Allod in Tocingen dem St. Ursenstift in Solothurn. Ursprüngliche Grundherren waren die Grafen von Strassberg, neben denen im 13. Jahrb. besonders die Abtei Gottstatt und das Johanniterhaus in Münchenbuchsee, später Burger von Bern und Büren erscheinen. Mit der Herrschaft Büren gelangte D. an Bern. D. […]
HBLS, Bd. 2, S. 762 — „DOTZIGEN“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 2, S. 762 — „DOTZIGEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934