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Frauenkappelen
Das Wappen von Frauenkappelen im Kanton Bern (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Gem. und Pfarrdorf mit einer grösseren Anzahl von umliegenden Weilern und Höfen. Der Ort muss den Namen von einer einstigen der hl. Jungfrau geweihten Kapelle haben, die schon vor der Stiftung des früher hier befindlichen Klosters der Augustinerinnen, Kappelen im Forst, bestand. Dieses Kloster, wahrscheinlich eine Stiftung einer Familie Rechberg (die genaue Gründungszeit ist nicht bekannt), unterstand vor 1240 der geistlichen Aufsicht der Chorherren in Köniz, seit 1243 direkt des Bischofs von Lausanne, Die dortigen Frauen entstam m ten vorzugsweise den adeligen burgundischen Geschlechtern an beiden Ufern der Aare und vornehmen bernischen Familien. Im 15. Jahrh. begann der ökonomische Zerfall des Klosters, so dass es 1485 aufgehoben wurde. Seine Güter und die niedere Gerichtsbarkeit zu F. wurden dem St. Vinzenzenstift in Bern inkorporiert, und auch noch nach der Reformation würde letztere vom Stiftsschaffner in Bern ausgeübt. Bis 1798 blieb F. dem alten Landgericht Sterncnberg zugeteilt. Der Ort litt viel unter den Drangsalen des Jahres 1798. Die Kirche zu Capella wird schon 1228 als eigene-Pfarrei des Dekanats Bern erwähnt. […]
HBLS, Bd. 3, S. 249–250 — „FRAUENKAPPELEN“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 3, S. 249–250 — „FRAUENKAPPELEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934