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Hellsau
Das Wappen von Hellsau im Kanton Bern (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Blau eine weisse Pilgermuschel über einer goldenen Mondsichel
HBLS, Bd. 4, S. 146–147 — „HELLS AU“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und Dorf in der Kirchgem. Koppigen. Funde von menschlichen Skeletten mit Sargspuren in der Hofstatt des Landwirts Aebi, vielleicht aus frühgermanischer Zeit. Die niederen Gerichte gehörten bis 1798 zum Amt Thorberg, die hohen zum Amt Wangen. Vor der Reformation bestand in H. eine Kapelle, die erstm als 1353 erwähnt wird. Nach H. nannte sich ein vom 13.-15. Jahrh. erscheinendes, in Solothurn und Burgdorf verbürgertes Geschlecht (Henricus dictus Helsower 1296; Clausu. Wernerv. Hellsowa 1377. — Urs Hellsauer, soloth. Vogt zu Balm 1455, zu Gösgen 1459, Vogt am Lebern 1466). — FBB. — v. Mülinen: Beiträge V. — O. Tschumi: Oberaargau. — AHVB 17.— LL. [H. Tr.] HELMSDORF HELLWAG, Wilhelm, * 18 ix. 1827 in Eutin (Oldenburg), Ingenieur am Bau der Schweizer. Zentralbahn, dann in Oesterreich (Brennerbahn 1881) tätig, Oberingenieur am Bau der Gotthardbahn 1875, Schöpfer der grossen Kehrtunnels, trat wegen Zerwürfnissenmit der Direktion auf Ende 1878 zurück und kehrte nach Wien zurück, wo er f 5. I. 1882. Er verfassteu. a. Bericht über die Ausmittlung der Bahnachse und des Längenprofils der G. B. (3 Teile, 1876); Technische und finanz. Vorbedingungen zur Reconstruction der G. B. (1878). […]
HBLS, Bd. 4, S. 146–147 — „HELLS AU“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 4, S. 146–147 — „HELLS AU“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934