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Kappelen
Das Wappen von Kappelen im Kanton Bern (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Blau eine Kapelle
HBLS, Bd. 4, S. 463–464 — „KAPPEL EN“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und Pfarrdorf. Capelion 1226 und 1247; Capella 1228; La chapela 1255; im 14. Jahrh. Capellis, Capei, die Capellen, Kappeion. Heute bildet K. mit den Werdthöfen eine Einwohner- und Kirchgem. Funde aus vorhistorischer und alter Zeit fehlen sozusagen ganz, obwohl nö. von K. vorbei die hier heute noch deutlichsichtbare Römerstrasse gegen Petinesca hin führte. Im frühen Mittelalter scheint die Gegend unbewohnt gewesen zu sein. Das Eigengut «Stra ta», «Straza» in der Pfarrei K. (Strassäcker bei K.?) schenkten Graf Rudolf I. von Nidauu. seine Brüder 1225 der Abtei Frienisberg. Dem gleichen Kloster schenkte 1267 Gräfin Richenza von Nidau eine Sciroppose zu K. An Land und Leuten waren hier des weiternbegütert die Edlen von Illingen und Jegistorf, sowie die Grafen von Kiburg. Den Kirchensatz hatte Graf Rudolf I. von Nidau 1247 dem Kloster Gottstatt vergabt. In den Fehden der Grafen von Neuenburg wurden um 1290 von den Freiburgern Kirche und Dorf K. arg verwüstet und zum Teil verbrannt; ein Vergleich hierfür erfolgte 1293. Der Zehnten zu K. war im Besitz der Grafen von Nidau, die 1:2 50 00600 m; ihn 1375 an die Edelknechte von Spins verliehen; im übrigen aber gehörte K. […]
HBLS, Bd. 4, S. 463–464 — „KAPPEL EN“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1226 · Capelion 1226, Capella 1228
HBLS, Bd. 4, S. 463–464 — „KAPPEL EN“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 4, S. 463–464 — „KAPPEL EN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934