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Lengnau (BE)
Das Wappen von Lengnau (BE) im Kanton Bern (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Gem. und Pfarrdorf. Lengenach um 1000; Longieuva 1228; Lengowa 1281. In die Vorzeit zurück deutenurgesch. Erdwerke, Grabhügel der Hallstattzeit, ein La.tènegrab und der römische Silvanusstein von der Schm idhusenmatte. —■ [O. T. ] — Grundherren zu L. waren die Herren von Strassberg. 1281 erwarb die Abtei St. Johannsen dort Zehntrechte, die vordem der Kirche von Grenchen gehört hatten, 1312 die Abtei Gottstatt Bodenzinse. Politisch teilte der Ort die Schicksale der Herrschaft Strassberg (s. d. und Art. Büren), wurde 1388 von den Bernern genommen und 1393 der neuen bernischen Landvogtei Büren zugeteilt. Schon im Kriege des Herzogs Leopold von Oesterreich gegen Solothurn 1318 war der Ort verwüstet worden. Ende Februar 1798 nahmen die eingedrungenen Franzosen unter Schauenburg Stellung zwischen L. und Mett. Zu L. stand die 2. Berner Division unter Oberstv. Werdt, die am 2. März nach einem lebhaften Kampfe zum Rückzug gezwungen wurde. Die nächste Folge dieses Gefechts war der Fall von Solothurn. — Die Herren von Strassberg waren auch Kollatoren der im Kartular von Lausanne 1228 genannten Kirche von L. […]
HBLS, Bd. 4, S. 662–663 — „LEN GNAU“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1281 · Lengowa 1281
HBLS, Bd. 4, S. 662–663 — „LEN GNAU“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 4, S. 662–663 — „LEN GNAU“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934