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Madiswil
Das Wappen von Madiswil im Kanton Bern (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Blau ein weiss gekleideter Mäder mit weisser Senseaut grüner Wiese
HBLS, Bd. 4, S. 798–799 — „MADIS WIL“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und Pfarrdorf. Madalestwilare 795; Madaleswilare 886; Madeswile 1185; Madiswilare 1194; Madelsicile 1221; Madolswile 1316. M. ist einer der frühest genannten bern. Orte. 795 schenkt Heribold der Kirche Rohrbach Besitzungen zu M. Im 12.-14. Jahrb. sind die Abteien St. Gallen, St. Johann bei Erlach, St. Urban und Engelberg im Besitz von Rechten und Gütern zu M., ebenso die Grafen von Kiburg, die Freien von Langenstein und Grünenberg und 1331 Ritter Joh. von Aarwangen. 1333 urk. Berchtold und Petermannv. Grünenberg, dass ihnen Graf Eberhardv. Kiburg Twing und Bann zu M. und Gondiswil verpfändet habe. Die beiden Dörfer bildeten später mit Melchnau und Bleienbach die eigentliche Herrschaft Grünenberg. 1444 nahm Bern Wilhelmv. Grünenberg seinen halben Teil an diesen Besitzungen ab und vereinigte sie 1447 mit der Vogtei Aarwangen. Die andere Hälfte kam von der Tochter Johanns des Grimmenv. Grünenberg über die Mülinen an Hans Rud. v. Luternau und 1480 an Bern. Die Kirche wird erstmals 1275 (Dekanat Rot) genannt. Der Kirchensatz scheint urspr. den Freien von Utzingen auf Gutenburg gehört zu haben. […]
HBLS, Bd. 4, S. 798–799 — „MADIS WIL“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
795 · Madalestwilare 795, Madaleswilare 886, Madeswile 1185, Madiswilare 1194, Madelsicile 1221, Madolswile 1316
HBLS, Bd. 4, S. 798–799 — „MADIS WIL“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 4, S. 798–799 — „MADIS WIL“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
Ehemalige Gemeinden
Diese heute aufgelösten Gemeinden gingen in Madiswil auf:
- Gutenburgfusioniert 2006
- Kleindietwilfusioniert 2010
- Leimiswilfusioniert 2010