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Orvin
Das Wappen von Orvin im Kanton Bern (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Gold auf grünem Boden ein mit einem Speer bewehrter Mann, der gegen einen aufrecht stehenden schwarzen Bären kämpft; im Schildhaupt das Wort OR VIN (ours, viens Bär komme)
HBLS, Bd. 5, S. 373–374 — „ORVIN“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und Pfarrdorf. Ullvinc 866; Ulvingen 962; Ulfingen 1237; Urwen 1453 (vergl. Jaccard). Eine römische Strasse (Vyd ’Etra), führte bei 0. vorbei, um in diejenige von Aventicum nach Augusta Rauricorum zumünden. Obschon 0. weltlich dem Bistum Basel unterstand, gehörte es kirchlich bis zur Reformation zum Bistum Lausanne. Münster-Granfelden besass das Vorschlagsrecht der dem hl. Petrus geweihten Kirche. Im Mittelalter war O. der Sitz eines Landtag es und besass ein vom November 1352 datierendes Landrecht, das 1643 ergänzt und 1668 bestätigt wurde. Militärisch zogen die Leute von O. mit denen des Erguel unter dem 1499 im Schwabenkrieg Hauptmann, Bürger von Schaffhausen 1518, f ca. 1533. — 2. Georg, Enkel von Nr. 1, Stadtbaumeister 1588, Vogtrichter 1592, t 1599. — 3. Bartholome, Enkel von Nr. 1, Landvogt zu Mendrisio 1561, Hauptmann im Mülhauserzug 1588, t 19. xn. 1591. — 4. Samuel, Sohn von Nr. 2," 31. x. 158319. vii. 1624, Landvogt im Maggiatal 1615-1616, wegen schlechter Verwaltung abgesetzt. — 5. Hans Martin, Sohn von Nr. 3, 11. XI. 1574-19. xil. 1635, Dr. jur., Stadtschreiber 1608, Ehrengesandter nach Italien 1617, Reichsvogt 1625-1630. — 6. Beat, Glasmaler, f 1629. […]
HBLS, Bd. 5, S. 373–374 — „ORVIN“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1453 · Urwen 1453
HBLS, Bd. 5, S. 373–374 — „ORVIN“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 5, S. 373–374 — „ORVIN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934