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Rubigen
Das Wappen von Rubigen im Kanton Bern (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →schräggeteilt von Blau mit goldenem schreitenden Einhorn und von Gold mit blauem, mit Kreuzstiel versehenen Beil
HBLS, Bd. 5, S. 745–746 — „RUBIGEN“ · auf Deutsch
Geschichte
Grosse Gem. in der Kirchgem. Münsingen, mit den Dritteln R., Allmendingen und Trim stein oder ob dem Wald. Bei einem Strassenbau fand man burgundische Schwerter und Gürtelschnallen. R. (= bei der Niederlassung des Rufus) gehörte zur Herrschaft Münsingen unter den Senn, wurde aber später zum Stadtgericht Bern geschlagen, obgleich die Bauernsame noch 1482 und 1698 der Herrschaft Münsingen den Ehrtagwen zu leisten hatte. Die Klöster Interlaken, Frau brunnenu. a. haben zu R. viele Güter besessen. Den Weiler Hunziken (Huncinga) am Aareufer schenkte 982 Bischof Eginolf von Lausanne dem Kloster St. Gallen. Die dortige Holzbrücke über die Aare wurde 1834 erstellt. Heb er den Weiler Kleinhöchstettens. den betr. Artikel. Am Hang gegen die Aare sind die früheren Rebplätze noch gut erkennbar. Ein grosser Weinbergbefand sich auch jenseits des Raintalwaldes. Am 24. m. 1328 empfingen 15 Bern burg er vom Kloster Interlaken zu Erblehen 90 Jucharten vom Gut in Märchligen zum Rebbau. Ende des 18. Jahrh. gingen alle diese Rebberge ein. Im Herrenhaus des Märchligengutes wurde noch 1700 durch den Berner Bankier Malacrida Alchimie betrieben. Betr. Landsitze in Ruhigenu. Märchligen, s. R. Kieser: Bern. […]
HBLS, Bd. 5, S. 745–746 — „RUBIGEN“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 5, S. 745–746 — „RUBIGEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934