Gemeinden · BE
Wappen · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Scheuren
Das Wappen von Scheuren im Kanton Bern (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Blau eine gelbe Scheune
HBLS, Bd. 6, S. 184–185 — „SCHEUREN“ · auf Deutsch
Herkunft & Bedeutung
Zwei Mitglieder waren 1749 in die Henziverschwörung verwickelt. — b) Ludwig, Pfarrer zu Rötenbach 1684, t 1702, berühm ter Prediger. Sein Sohn — Samuel, auch Pfarrer, wurde 1714 in Bern zum Ewigen Einwohner angenommen, machte auf Kosten der Obrigkeit eine Reise durch Deutschland, die Niederlande und England, stand im Briefwechsel mit den bekanntesten Gelehrten. Professor des Griechischen, des Hebräischen und der Theologie in Bern, f 1747. Verfasserd. Berner Mausoleum. Wappen: in Gold auf grünem Boden ein grüner Baum, im blauen Schildhaupt drei goldene Sterne. — Gr. — LL. — LLH. — Tillier V. — c) Einbürgerung aus Erlach 1919. II. Sch. von Erlach und Ins: —
HBLS, Bd. 6, S. 184–185 — „SCHEUREN“ · auf Deutsch
Geschichte
Dorf, eigene Einwohnergem. und Bürgergem. mit Meienried. Graf Rudolf I. von Nidau vergabte das dortige Erdreich 1255 dem Kloster Gottstatt. Der Name Schüren ist durch die dort entstandenen Klosterscheuren bedingt worden. Sch. war und ist noch heute zu Gottstatt eingepfarrt. Es teilte die Geschicke der Landvogtei Nidau und bildete darin mit Orpund den Viertel Sch. 1783 zählte es 15 Häuser. Vor der Juragewässerkorrektion war Sch. der. Ueberschwemmung stark ausgesetzt. — Vergl. P. Aeschbachcr: Stadt und Landvogtei Nidau. [P. Aeschbacher.] SCHEURER. Familienname des Kts. Bern, der bes. im Amtsbez. Aarberg vorkommt. Sch. sind ferner in Bern, Büren, Erlach, Ins und Kirchlindach verbürgert. Der Name ist abgeleitet von Scheuer und bedeutete urspr. «Lehenmann» oder Pächter. /Eitestes Vorkommen in Erlach Ende des 15. Jahrh. I. Stadt Bern: a) Bürgerliche Familie der Stadt Bern seit 1634. Zwei Mitglieder waren 1749 in die Henziverschwörung verwickelt. — b) Ludwig, Pfarrer zu Rötenbach 1684, t 1702, berühm ter Prediger. […]
HBLS, Bd. 6, S. 184–185 — „SCHEUREN“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 6, S. 184–185 — „SCHEUREN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934