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Tavannes
Das Wappen von Tavannes im Kanton Bern (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Blau auf grünem Dreiberg ein gelber, linksgewendeter Hahn mit rotem Kamm
HBLS, Bd. 6, S. 666 — „TAVANNES“ · auf Deutsch
Geschichte
(Kt. Bern, Bez. Münster. Politische und Kirchgem. Theisvenna 866; Thasfenne 1148; Tazuenna 1161; Tasvanne 1258. In der Nähe von T. befindet sich die Pierre Pertuis (s. d.). Das Schloss T., das der gleichnamigen Familie (s. un ten) gehörte, wurde 1499 zerstört. Die Gerichtsbarkeit gehörte der Propstei Miinster-Granfelden, der urspr. auch die Pfarrkirche zustand. Propst Siginand, der Gründer der Abtei Bellelay, schenkte diese dem neuen Kloster. Dies gab Anlass zu einem Streit, der erst 1611 geschlichtet wurde. Die Kirche war den Märtyrern St. Stefan und St. Lorenz geweiht. Die Zeit ihrer Gründung ist unbekannt. Zu T. gehörten kirchlich auch Reconvillier, Fu et, Saicourt, Chindonmit der dem hl. Léonard geweihten Kapelle, ferner Loveresse und Saules. Die Kirche wurde während des Krieges zwischen Jean de Vienne und den Bernern zerstört, 1385 aber neugebaut, später mehrmals restauriert und 1728 vergrössert. Das Patronatsrecht gehörte bis 1797 der Abtei Bellelay. Farei predigte in T. die Reformation; die Kirchgem. nahm die neue Lehre 1530 an. Gegen Ende des 19. Jahrh. nahm die Uhren industrie in T. einen grossen Aufschwung; Henry Frédéric Sandoz, dem in T. […]
HBLS, Bd. 6, S. 666 — „TAVANNES“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1161 · Tazuenna 1161, Tasvanne 1258
HBLS, Bd. 6, S. 666 — „TAVANNES“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 6, S. 666 — „TAVANNES“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934