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Walkringen
Das Wappen von Walkringen im Kanton Bern (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Dorf, Kirch- und Einwohnergem. mit den vier Vierteln Schwendi, Bigenthal, Wikartsw il und Walkringen. Funde von römischen Münzen. Walcheringin 1220, 1236; Walkeringen 1224; Walgeringin 1275 (von einem ahd. Eigennamen). Aus der Alamannenzeit stam men zwei Erdburgen auf den sog. Zwingherrenhubeln (Adlisberg ob W. und Hubelwakl ob Bigenthal). Die erste dürfte die Burg der Freiherrenv. W. getragen haben, von denen Conradus de W. (1220-1240), 1236 dominus und 1240 miles genannt wird. W. und Wikartsw il waren eigene Gerichte und gehörten wahrsch. zur Zeit der Herren von Kien zur Herrschaft Worb. Durch Verena von Seedorf, Besitzerin von Worb, 1397 der neugegründeten Kartause Torberg geschenkt, gehörte W. nach der Aufhebung dieses Klosters 1528 noch bis 1798 zum Am te Torberg und kam 1803 zum Am te Konolfmgen. Früher kirchlich zu Biglen gehörig. wurde W. durch die Herren von Kien zur eigenen Pfarrei erhoben. Johann von Kien ist 1349 Kollator von W. In Wikartsw il war im Mittelalter eine der hl. Katharina geweihte Kapelle. Renovation der Kirche und des Turm es 1881; neues Geläute 1882. […]
HBLS, Bd. 7, S. 399 — „WALKR INGEN“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1220 · Walcheringin 1220, Walkeringen 1224, Walgeringin 1275
HBLS, Bd. 7, S. 399 — „WALKR INGEN“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 7, S. 399 — „WALKR INGEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934