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Zollikofen
Das Wappen von Zollikofen im Kanton Bern (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Rot ein weisser Schrägbalken, belegt mit 9 (3, 3, 3) grünen Buch sblättern
HBLS, Bd. 7, S. 707–708 — „ZOLLIKOFEN“ · auf Deutsch
Geschichte
Dorf und Gem., die auch eine Anzahl Weiler der Umgebung um fasst, u. a. Reichenbach mit dem Schloss. Bronzezeitliche und römische Funde. Zollinchoven 1257 (von ahd. Zollo). Im 13. Jahrh. erw arb das Johanniterhaus Buchsee verschiedene Besitzungen zu Z., u. a. von der Propstei Interlaken. Vom Ende des 13. Jahrh. an ist besonders die Familie von Erlach daselbst begütert. Der Ort gehörte nachm als zu ihrer Herrschaft Reichenbach. Er gab als alte Dingstätte der Grafschaft Kleinburgund, die 1406 von den Grafen von Kiburg an Bern überging, dem grössten der ehemaligen vier bernischen Landgerichte den Namen. Dieses um fasste 13 Pfarreien: Krauchtal, Hindelbank, Jegens tori, Grafenried, Limpach, Rapperswil, Schlipfen, Seedorf, Meikirch, Wohlen, Kirchlindach, Bremgarten und Münchenbuchsee, die Twingherrschaften Bremgarten, Reichenbach, Jegenstorf, Hindelbank und vor der Reformation die Klöster Fraubrunnen, Torberg, Buchsee und Frienisberg. Bis 1798 stand das Landgericht (Hochgerichtsbarkeit und Militare) unter dem Venner von Obergerwern und zwei Freiweibeln. Kirchlich gehörte Z. immer zu Bremgarten. Die kantonale landwirtschaftliche Schule Rtiti bei Z. (s. den Art.) besteht seit 1860. […]
HBLS, Bd. 7, S. 707–708 — „ZOLLIKOFEN“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1257 · Zollinchoven 1257
HBLS, Bd. 7, S. 707–708 — „ZOLLIKOFEN“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 7, S. 707–708 — „ZOLLIKOFEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934