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Davos
Das Wappen von Davos im Kanton Graubünden (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Gem. und Talschaft im alten Zehngerichtenbund, nachweisbar seit dem 1 3. Jahrh., von Walsern bewohnt. Tavauns 1213; Tavaus 1289, 1297, 1336; Tafas 1338; Tafa, Tavas im 1 5. Jahrh. Die gew öhnlichste Ableitung ist Davaus = dahinten. Ueber andere Ethym ologien vergl. Muoth: Programmd. Kantonsschule 1892 - 1893 u. Fr. Granger: Die freien Walser, p. 2 5; BM. 1924, 111. — Zuerst bezieht das Kloster Churwaiden in D. Grundzinse, später die Herrn von Vaz. Schon 1289 erhält D. von den Freiherrn von Vaz einen Lehensbrief, der das Verhältnis der Landschaft zu der Herrschaft regelt und später unter den Freiheitsbriefen aufgezählt wird. Der Ammann von D., der in diesem Brief erwähnt wird, verfügt über die Zivilgerichtsbarkeit und haftet für die jährliche Zinsabgabe an die Herrschaft persönlich. Nach dem Aussterben der Herrn von Vaz kam D. an die Grafen von Toggenburg (Erben der Vaz); Ende des 1 4. Jahrh. sind alle Gebiete des spätem Zehngerichtenbundes unter dem letzten Toggenburger in einer Hand vereinigt. 1429 verbünden sich die Talschaften des Zehngerichtenbundes, darunter D., mit dem Gotteshausbund, allerdings nur auf zwanzig Jahre. […]
HBLS, Bd. 2, S. 693–694 — „DAVOS“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1213 · Tavauns 1213, Tavaus 1289, Tafas 1338
HBLS, Bd. 2, S. 693–694 — „DAVOS“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 2, S. 693–694 — „DAVOS“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
Ehemalige Gemeinden
Diese heute aufgelöste Gemeinde ging in Davos auf:
- Wiesen (GR)fusioniert 2008