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Landquart
Das Wappen von Landquart im Kanton Graubünden (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Schräg geteilt von Weiss mit steigendem schwarzem Steinbock mit roter Zunge und Geschlecht, eine Fackel mit rot-gelber Flamme tragend, und von Schwarz mit weissem Schlüssel.
SWF — „Landquart“ (2026-07-28) · auf Deutsch
Herkunft & Bedeutung
Die neue Gemeinde benennt sich nach ihrem grössten Ort und international bekanntem Umsteigebahnhof für die Reise nach Davos. Im neuen Wappen sind die bisherigen vereinigt, bei Mastrils mit vertauschten Farben.
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Geschichte
Zwei Frak tionen der polit. Gem. Igis (s. d.); L.-Bahnhof und L.-Fabriken. L.-Bahnhof entstand 1857 (Bau der Linie Rorsch.-Chur). In der Folge entstanden einige Hotels. 1889 wurde L. An fan gsstation der Linie Landquart-Davos. An dieser Stelle befand sich früher eine Zollstätte des Bischofs von Chur. Heute zählt L. ca. 1100 Einwohner. — In L.-Fabriken, ebenfalls einer neuzeitl. Siedelung mit heute ca. 500 Einw., entstanden in der 2. Hälfte des 19. Jahrh. eine Eisengiesserei, Maschinenfabriken, eine Pap pe-, eine Kun stwolleund eine Zündholzfabrik, die dann wieder eingingen, 1863 die erste Holzstoffabrik in der Schweiz, 1872 eine Papierfabrik. [R. Kræ t t li.] LANDREB ischof von Sitten. Siehe Mont, de. LANDRY. Familien der Kte. Bern, Neuenburg und Waadt. A. Kanton Bern. Geschlecht von La Heutte (Berner Jura), erwähnt seit 1792. — Dazu gehört eine Familie von Hotelbesitzern in Engelberg, Pegli, Neapel, Lugano usw. [G. A.] B. Kanton Neuenburg. Familie, die seit dem 14. Jahrh. in Les Verrières bekannt und im 15. Jahrh. in St. Sulpice niedergelassen ist. Ein Zweig zog in der 3. Hälfte des 18. Jahrh. nach Le Locle. Aus ihm stam men mehrere Graveure, u. a. — 1. Ami Je an Jacques, 9. vii. […]
HBLS, Bd. 4, S. 605–606 — „LANDQUART“ · auf Deutsch · Auszug
Heraldische Beurteilung
Der Steinbock könnte so gezeichnet werden, dass er das Feld gemäss den heraldischen Regeln besser ausfüllen und auch etwas grösser wirken würde. Das aber obliegt jedoch dem Grafiker, der in der Gestaltung des Wappens diese Freiheit besitzt. Das Wappen selbst ist heraldisch einwandfrei.
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Gemeindefusion
2012: Igis, Mastrils → Landquart
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Quellen
- HBLS, Bd. 4, S. 605–606 — „LANDQUART“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
- SWF — „Landquart“ (2026-07-28) — Stiftung Schweizer Wappen und Fahnen — Neue Fusionswappen, 1986–2021
Ehemalige Gemeinden
Diese heute aufgelösten Gemeinden gingen in Landquart auf:
- Igisfusioniert 2011
- Mastrilsfusioniert 2011