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Amriswil
Das Wappen von Amriswil im Kanton Thurgau (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →von Silber mit grünem Baum und goldnen Aepfeln
HBLS, Bd. 1, S. 376 — „AMRISWIL“ · auf Deutsch
Geschichte
Pfarrdorf und Marktflecken. Alamannische Gründung des 7. oder 8. Jahrh. 709: Amalgeriswilare, 1408: Amergaswile. Das Kloster St. Gallen erhielt Teile der Ansiedelung durch wiederholte Schenkungen. 1408 wird eine Kapelle erwähnt, 1455 durch Burkhard von Helmstorf auf Eppishausen eine Kaplaneipfründe daselbst gestiftet. Das Dorf gehörte zur Kirc.hgem. Sommeri, dessen Kollator das Konstanzer Domkapitel war. 1529 trat das Dorf zur Reformation über, was 1531 den damaligen Gerichtsherrn, Heinrich von Helmstorf zu Buhwil, veranlasste, das Dotationskapital herauszuverlangen. Durch Vermittlung des Landvogts Brunner kam aber ein Vergleich zustande, in welchem sich der Kollator mit dem Kaplaneihof und einem Weingarten begnügte. 1712 bekam der Pfarrer von A., der bis dahin in Schrofen gewohnt, ein neues Pfarrhaus bei der 1687 erweiterten Kirche. Die jetzige Kirche wurde 1892 gebaut. Die Aenderung der Verhältnisse spiegelt sich auch in der Entwicklung des Schulwesens. Erst 1854 entstand in A. eine Klassenschule mit 2 Lehrern (die Sekundarschule wurde 1862 ins Leben gerufen), jetzt unterrichten 7 Primarlehrer und 3 Sekundarlehrer an den dortigen Gemeindeschulen. […]
HBLS, Bd. 1, S. 376 — „AMRISWIL“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 1, S. 376 — „AMRISWIL“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
Ehemalige Gemeinden
Diese heute aufgelösten Gemeinden gingen in Amriswil auf:
- Biessenhofenfusioniert 1978
- Oberaachfusioniert 1978
- Räuchlisbergfusioniert 1978
- Schocherswilfusioniert 1996