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Arbon
Das Wappen von Arbon im Kanton Thurgau (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →von Silber mit goldbew ehrtem rotem Adler
HBLS, Bd. 1, S. 444–446 — „ARBON“ · auf Deutsch
Herkunft & Bedeutung
Nach Tschudi, Gallia Cornata, p. 124, hätte er später einen roten Adler in weissem Felde geführt. Hermann war ursprünglich Konventual von Einsiedeln; 1. vi. 1330 erstm als als Abt von Pfäfers genannt, erhielt er 1347 von Karl IV. die Regalien. Vor seiner Wahl wurde Pfäfers stark in Mitleidenschaft gezogen durch die Zwistigkeiten zwischen Donaz vonV az und dem Kapitel von Chur; Hermann arbeitete unablässig und mit gutem Erfolg an der Hebung des Klosters. Von den Klostervögten Hartmann III. und Rudolf IV. von Montfort-Werdenberg und Sargans erhielt er 1342 das Versprechen, dass sie die Burg Warten stein dem Kloster in keiner Weise entfremden wollten; von Rudolf IV. kaufte er 1351 um 350 fl. dessen Anteil an der Vogtei als Pfand. Von 1336-42 liess er die liturgischen Bücher in die neue Notenschrift übertragen. — Vergl. Wegelin: Pfäferser Regesten, 143-233.— Mon. Germ. V, 71. — Ringholz: Gesch. Einsiedelns I, 190-93. — Gfr. 43, 314. — Eichhorn: Episcopatus Curiensis, 285. — Eine Sekundogenitur dieses Geschlechts scheinen die von Kirchhof (de Cimeterio) gewesen zu sein, die auf dem Kirchhof ihr Burgsässhatten. — Vergl. TU II und III. — U StG. — Kind-1er von Knobloch: Oberbad. […]
HBLS, Bd. 1, S. 444–446 — „ARBON“ · auf Deutsch · Auszug
Geschichte
Stadt und Schloss am Bodensee. Die Gegend von A. war schon im Neolithicum besiedelt. Im See beim Hörnli und bei der Bleiche wurden anno 1882 und 1885 Ueberreste von Pfahlbauten im Um kreis von 50 Arenen deckt. Steinbeile aus Serpentin und Sxenit, Feuersteinmesser, Artefakte aus Knochen und Hirschhorn neben Sämereien, die damals gefunden wurden, werden im Museum von A. aufbewahrt. Die zuerst im Itinerarium Antonini um 300 nach Chr. Geb. belegte Namensform Arbor Felix ist sicherlich nur eine volksetymologische Umbildung des auf altkeltischem Boden verbreiteten Namens Arbona, einer Form, die schon spätlateinisch wieder auftaucht und in alamannischer Zeit von Anfang an allein herrscht. Im selben Itinerarium erscheint es als befestigte Po ststation an der Strasse von Vitodnrum nach Briganlium und von Constantia nach Curia Ræ torum. Auf der Tabula Peutingeriana (4. Jahrh. nach Chr. Geb., HBLSI 260) ist Arbor felix ein Kastell mit zwei Türmen. Die Lage dieses Kastells wurde durch Ausgrabungen in den Jahren 1892 und 1902 festgestellt. Es kamen dabei Münzen römischen Ursprungs aus den 41-2 Jahren 80 vor bis 375 nach Chr. Geb. zum Vorschein. […]
HBLS, Bd. 1, S. 444–446 — „ARBON“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 1, S. 444–446 — „ARBON“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
Ehemalige Gemeinden
Diese heute aufgelöste Gemeinde ging in Arbon auf:
- Frasnachtfusioniert 1997