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Dürnten
Das Wappen von Dürnten im Kanton Zürich (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Rot ein von Gold und Schwarz gevierteter Querbalken
HBLS, Bd. 2, S. 777 — „DÖRNTEN“ · auf Deutsch
Geschichte
Politische Gem. und Kirchgem. mit Ober- und Unter-D.und Tann. Tunriude 745; Tunriudum & 'il;Tunreton 1253; Duirnten 1290; Tunraten 1480; Tuinrton, Dürten 1572. Alamannische Gräber bei Ettenbobl,Tann und auf dem Kirchberg; 1863 wurden ein eisernes Kurzund ein Langschwert, Gürtelschnallen, Riem enzungen, eine Zierscheibe und bronzene Ohrringe gefunden. Zwischen Ober- und Unter-D. war eine römische Niederlassung. Schon im 8. Jahrh. entstand der Dinghof D., Eigentum des Klosters St. Gallen, das die grundherrliche Gerichtsbarkeit besass. Die Vogtei hatten die Freiherren von Regensberg inne. Nördlich von Ober-D. stand die Burg der Meyer von D. (s. d.). Die niedere Gerichtsbarkeit besass das Kloster Rüti. Öffnung von Unter-D. 1480, von Ober-D. 1485. Die Kirche wird 1266 genannt; der Kirchensatz gehörte St. Gallen, kam dann an Oesterreich und wurde von Erzherzog Rudolf IV. 1389 dem Kloster Rüti geschenkt. 1414 gelangte die Kirche in den Besitz des Klosters Rüti und ging 1525 an den Rat von Zürich über. 1517-1521 wurde sie neu erbaut; sie besitzt eine prachtvoll geschnitzte Flachdeckemit bem alten Friesen. Pfarrbücher seit 1540. Das Geläute aus vier Glocken wurde 1886 der Gem. […]
HBLS, Bd. 2, S. 777 — „DÖRNTEN“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
745 · Tunriude 745, Tunreton 1253, Duirnten 1290, Tunraten 1480, Dürten 1572
HBLS, Bd. 2, S. 777 — „DÖRNTEN“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 2, S. 777 — „DÖRNTEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934