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Eglisau
Das Wappen von Eglisau im Kanton Zürich (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Gold ein schwarzer Hirsch auf grünem Dreiberg
HBLS, Bd. 2, S. 811–812 — „EGLISAU“ · auf Deutsch
Geschichte
4. Christoph, 1686-1733, Sohn von Nr. 3, Professor der Rhetorik in Basel. — 5. NlKLAUS, 1719-1785, Sohn von Nr. 4, Oberstlieutenant in französischen Diensten. — 6. Gott hold Emanuel, 1833-1900, ursprünglich Theologe, dann Musiker, Gesanglehrer am Basler Realgymnasium 1658, Vorsteher der Musikschule 1871 bis zu seinem Tode. — Vergl. SGB 111. — BJ 1901. [C. Bo.] (Kt. Zürich, Bez. Bülach. S. GLS). Städtchen, polit, und Kirchgem. Spuren römischer Ansiedelung; auf dem nahen Rheinsberg eine Specula. 892 übertrug der Abt von Rheinau dem Kloster seinen Besitz in Owa (diese kurze Namensform blieb lange üblich; 1332 erstm als Efilins Owe); 1238 nannte sich Freiherr Heinrich von Tcngen H. de Owe; somit war E. damals Tengenscher Besitz. 1249 wird die Brücke (in Augea), 1254 Mauern und Tore urkundlich genannt; in derselben Urkunde erscheinen Schultheiss und Leutpriester. Die Burg derer von Tengen in E. wird 1264 erwähnt. 1268 nahmen die Freiherren ihren Sitz in E. Im 14. Jahrh. erhielten sie durch kaiserliche Verleihung auch die hohe Gerichtsbarkeit daselbst. 1399 erliess Freiherr Hans von Tengen den Eglisauern den «Fall», um sie für die Befestigungssteuer williger zu machen. […]
HBLS, Bd. 2, S. 811–812 — „EGLISAU“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 2, S. 811–812 — „EGLISAU“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934