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Ellikon an der Thur
Das Wappen von Ellikon an der Thur im Kanton Zürich (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Silber ein blauer Schrägbalken, belegt mit drei silbernen Halbmonden
HBLS, Bd. 3, S. 35–36 — „ELLIKON AN DER THUR“ · auf Deutsch
Geschichte
Polit., Kirch- u. Sehnigem. m Oberholz wurden 1868 zwei gallischhelvetische Gräber aufgedeckt; auch kamen römische Münzen zum Vorschein; durch das Gemeindegebiet führte die Römerstrasse Vitodurum ad Fines (Pfyn). Ellinkon 1275. Grundherrschaft und Zehnten gehörten dem Kloster Reichenau; 1393 wurde der Zehnten an das Kloster Feldbach verkauft. Die beiden Gerichtsbarkeiten übte das Haus Kiburg aus; die "Hoheit über den Dorfteil rechts vom Bach stand indessen beim Thurgau. 1363 wurden die niederen Gerichte an Egli von Goldenberg zu Mörsburg verpfändet; das Geschlecht, von dem E. das Wappen übernahm, erlosch 1569, und die Vogtei kam an Zürich. Die Un teroder Gerichtsvogtei hatte 1671-1798 die Familie Egg zur Mühle inne. An die von den Appenzellern 1407 zerstörte Burg erinnert nur noch der Flurnam e «Bürgli». Die heutige Kirche wurde 1485 an Stelle einer Kapelle erbaut und 1748 erweitert. Die Kirche war eine Filiale von Gachnang; 1649 wurde E. eine selbständige Pfarrei. Kollator war das Stift Reichenau, später der Bischof von Konstanz. „,. T„..,.. Das Marlimloch in Elm. Nach einem Kupferstich von Niquet. Während der Teuerung 1769-1772 errichtete die Gem. […]
HBLS, Bd. 3, S. 35–36 — „ELLIKON AN DER THUR“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 3, S. 35–36 — „ELLIKON AN DER THUR“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934