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Erlenbach (ZH)
Das Wappen von Erlenbach (ZH) im Kanton Zürich (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →ein silbernes Kreuz in Blau
HBLS, Bd. 3, S. 73 — „ERLENBACH“ · auf Deutsch
Geschichte
Dorf, politische und Kirchgem. In den Buchten von Winkel und Widen neolithische Pfahlbauten. Früher Erlibach, auch Ehrlibach. E. war ein Hof des Klosters Einsiedeln (Hofrodel von 1510), dessen Vogtei die Grafen von Rapperswil innehatten; von diesen kam sie an den zweiten Gemahl der Gräfin Elisabeth, Rudolf von Habsburg-Laufenburg, dessen Nachkommen auch die Blutgerichtsbarkeitbesassen. 1335 kamen Hof und Vogtei durch Verpfändung Johanns I. von Rapperswil an die Grafen von Toggenburg, und 1400 wurden Vogtei und Gerichte (mit Ausnahme eines Teiles der niederen, der bis 1798 Einsiedeln zustand) von Graf Donat von Toggenburg an die Stadt Zürich verpfändet, unter der E. bis 1798 eine Obervogtei mit jährlichem Wechsel des Vogtes bildete. 1798 wurde E. dem Distrikt Meilen zugeteilt, 1803 dem Bez. Morgen, 1815 dem Oberamt (seit 1831 Bezirk) Meilen. Im alten Zürichkrieg schlugen die Zürcher am 13. x. 1444 zu E. die zur Einbringung der Weinernte über den See gekommenen Eidgenossen auf ihre Schiffe zurück. Die seit ca. 1370 genannte St. Agnes-Kapelle zu E. war eine Filiale der Pfarrkirche Küsnacht; 1703 wurde E. zur selbständigen Pfarrei erhoben. 1834 erbaute die Sehnigem. E. […]
HBLS, Bd. 3, S. 73 — „ERLENBACH“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 3, S. 73 — „ERLENBACH“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934