Gemeinden · ZH
Wappen · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Fehraltorf
Das Wappen von Fehraltorf im Kanton Zürich (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →gespalten von Blau und Silber mit einer Lilie und zwei Sternen im Schildhaupt in gewechselten Farben; im Schildfuss zwei rote, grünbeblätterte und goldbebutzte Rosen
HBLS, Bd. 3, S. 141 — „FEHRALTORF“ · auf Deutsch
Geschichte
Kirchgem., polit, und Sehnigem. mit Mesikon, Reitenbach, Rüti und Speck. Altorf 1229; Altdorf 1261; Rüdegesaltorf 1341; Rüdgersaltdorff 1469; Rueggesaltorf oder Rüggisaltorf = Altorf des Ruegger, Rüdger; seit 1800 Fehraltorf = das entferntere Altorf im Gegensatz zu Mönchaltorf. Der elliptische Moränenhügel «auf Burg» mit Gräben westlich des Dorfes in der Rüti wird als ein Refugium betrachtet. Von Edelleuten von F. ist nichts bekannt. Auf der Lochweid befinden sich einige Grabhügel aus der Hallstattzeit und im Speck Flachgräber aus der La Tènezeit, sowie Ueberreste römischer Bauten, beim Dorf alamannische Gräber. F. ging mit der Grafschaft Kiburg an die Stadt Zürich über, die das Dorf dem Oberen Amt der Landvogtei Kiburg zuteilte, doch wurde es einige Male vorher verpfändet. F. hatte mit mehreren benachbarten Gem. zusammen ein eigenes Gericht. Das Kloster Einsiedeln besass dort Leibeigene, die sich 1605 loskauften. 1599 und 1645 war F. ein Herd der Unruhen wegen der Reis- und Kriegssteuern der Zürcher Obrigkeit. Bis 1798 befand sich daselbst eine Zollstation. Die Kirche wird 1275 genannt. Ritter Friedrich von Hinwil verabfolgte 1370 seinem Sohne Herdegenu. a. […]
HBLS, Bd. 3, S. 141 — „FEHRALTORF“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1229 · Altorf 1229
HBLS, Bd. 3, S. 141 — „FEHRALTORF“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 3, S. 141 — „FEHRALTORF“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934