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Herrliberg
Das Wappen von Herrliberg im Kanton Zürich (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Blau aus grünem Dreiberg wachsende grüngestielte und -beblätterte weisse Rosen
HBLS, Bd. 4, S. 209 — „HERRL IBERG“ · auf Deutsch
Geschichte
Polit, und Kirc.hgem. zusammen mit verschiedenen Weilern und Höfen, wie Wetzwil, Breitwil usw. In Wetzwil ein sog. Schalenstein aus der Steinzeit, ebenso Funde aus der alamannisch-fränkischen Zeit. Hardiberc 1153; Herdiberch 1273, Herdiberg 1286. Grundbesitzer im Mittelalter waren Grossmünster- und Fraumünsterstift Herrliberg zu Anfang des 19. Jahrb. Nach ein er Aquatinta von J. Meyer (Stadtbibi. Winterthur). in Zürich, das Kloster Einsiedeln, das Lazariterhaus im Gfenn, die Herren von Eschenbach-Schnabelburg usw. Die GerichtsVerhältnisse waren kompliziert. Das hohe Gericht über Breitwil, Wetzwil und Intwil, das im 1 4. Jahrh. bei den Miilner von Zürich war, ist wahrscheinlich 1384 an Zürich gekommen; das niedere Gericht über diese drei Weiler war im 1 4.- 1 5. Jahrh. bei der Familie Bietscher von Zürich. H. selbst erscheint 1412 zum erstenmal der Vogtei Küsnacht zugeteilt, wann es aber an Zürich gelangt ist, ist nicht sicher. In der Helvetik war H. dem Distrikt Meilen zugeteilt, während der Mediation dem Bez. Horgen, nachher wieder Meilen. Heute wird Seidenindustrie und ganz besonders Weinbau betrieben. Bevölkerung: 1836, 1073 Einw.; 1900, 1207; 1920, 1271. […]
HBLS, Bd. 4, S. 209 — „HERRL IBERG“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1153 · Hardiberc 1153, Herdiberch 1273, Herdiberg 1286
HBLS, Bd. 4, S. 209 — „HERRL IBERG“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 4, S. 209 — „HERRL IBERG“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934