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Hüntwangen
Das Wappen von Hüntwangen im Kanton Zürich (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Rot eine Garbe mit Erntewerkzeug
HBLS, Bd. 4, S. 319–320 — „HÜNTWANGEN“ · auf Deutsch
Herkunft & Bedeutung
1254 vergaben der Edle Rudolf von Kaiserstuhl und Adelheid von Tengen ihre Güter zu H. dem Kloster Wettingen. Berechtigt erscheinen auch das Kloster St. Blasien (1294) und Freiherr Heinrich von Freienstein (1316). 1328 besitzt Hans von Ehingen H. und die Vogtei darüber als Lelien des Bistums Konstanz. Nachdem beides auf die Gradner zu Eglisau übergegangen war, erwarb Zürich das Dorf 1496 als Teil der Landvogtei Eglisau. 1651 kaufte es von den Grafen von Sulz auch noch gewisse Dienstbarkeiten und den Zehnten zu H. Bevölkerung: 1836, 588 Einw.; 1900, 538; 1920, 515. •— A. Largiadèr in Festschrift für P. Schweizer.
HBLS, Bd. 4, S. 319–320 — „HÜNTWANGEN“ · auf Deutsch
Geschichte
Dorfu. polit. Gem.: Hiuntwangin 1254; Huntwangen 1316. 1254 vergaben der Edle Rudolf von Kaiserstuhl und Adelheid von Tengen ihre Güter zu H. dem Kloster Wettingen. Berechtigt erscheinen auch das Kloster St. Blasien (1294) und Freiherr Heinrich von Freienstein (1316). 1328 besitzt Hans von Ehingen H. und die Vogtei darüber als Lelien des Bistums Konstanz. Nachdem beides auf die Gradner zu Eglisau übergegangen war, erwarb Zürich das Dorf 1496 als Teil der Landvogtei Eglisau. 1651 kaufte es von den Grafen von Sulz auch noch gewisse Dienstbarkeiten und den Zehnten zu H. Bevölkerung: 1836, 588 Einw.; 1900, 538; 1920, 515. •— A. Largiadèr in Festschrift für P. Schweizer. [W. H.] HÜPSCHI. Siehe Hübschi. HÜRBIIM, Josef, von Zuzgen, 21. vm. 1863-23. vili. 1911, Dr. phil., Prof. der Geschichte in Luzern seit 1889, Rektor 1892-1905; Verfasser eines Handbuches zur Schweizer Geschichte (2 Bde.). Seine übrigen Werke, vergl. Gfr. 67, XX II ff. [P. X. W.] HÜRENBERG, von. Bürgerliches Geschlecht der Stadt Bern des 14. u. 15. Jahrb., das seinen Namen vom Hofe H. bei Gisenstein führte. Wappen: in Rot ein weisses Horn über grünem Dreiberg. — 1. […]
HBLS, Bd. 4, S. 319–320 — „HÜNTWANGEN“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1254 · Hiuntwangin 1254, Huntwangen 1316
HBLS, Bd. 4, S. 319–320 — „HÜNTWANGEN“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 4, S. 319–320 — „HÜNTWANGEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934