Gemeinden · ZH
Wappen · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Lufingen
Das Wappen von Lufingen im Kanton Zürich (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Polit, und Kirchgem. Lu ving in 1157. Römische Ansiedelung beim' Heidenbrunnen. Die Kirche wird 1157 als Besitzung des Klosters St. Blasien erwähnt, welches seine Rechte 1628 an seinen Amtmann Gerold Edlibach käuflich abtrat. 1765 gelangte das Patronatsrecht an die Stadt Zürich; der Staat entledigte sich seiner Baupflicht 1834 durch Zahlung von 5350 fl. an die Gemeinde. 1842 wurde das heutige Kirchengebäude hergestellt. Bei der durch den Lu finger Bürger Aug. Weidmann in Thalwil ermöglichten Renovation (1916) entdeckte man im Turm Fresken aus der 2. Hälfte des 15. Jahrh. Seit 1812 dient das ehemalige Schloss (1663 von Landvogt Waser in Kiburg erbaut) als Pfarrhaus. Die hohen und niederen Gerichte, wie auch die Vogtei über die Kirche standen den kiburg.-habsburg. Ministerialen von Wagenberg zu. L. bildete innerhalb der Grafschaft Kiburg ein besonderes Gebiet niederer Gerichtsbarkeit, bis die Herrschaft 1765 an Zürich überging. Zunächst dem Embracheramt zugeteilt, gehörte L. während der Helvetik zum Distrikt Bassersdorf, in der Mediation zum Bez. Bülach und wurde 1814 zum Oberamt Embrach geschlagen. Öffnung aus dem 16. Jahrh. Bevölkerung: 1836, 262 Einw.; 1900, 332; 1920, 368. […]
HBLS, Bd. 4, S. 734 — „LUFINGEN“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 4, S. 734 — „LUFINGEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934