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Männedorf
Das Wappen von Männedorf im Kanton Zürich (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Gold stehender brauner Hund mit blauem Schwanz, der einen Fisch im Maul trägt
HBLS, Bd. 4, S. 800–801 — „MÆNNEDORF“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und Dorf. Der Name (933 Mann idorf, Manindorf), bedeutet: Dorf des Man(n)o. Mehrere Pfahlbaustationen, Funde aus der Römerzeit, Alamannengräber weisen auf frühe Besiedelung, meist in Einzelhöfen. Die Leute von M. gehörten früh zum Kloster Pfäfers, das Twing und Bann, Zehnten, Grundzinse und Kirchensatz innehatte. Seit dem 10. Jahrh. hatte auch Einsiedeln Grundbesitz und erwarb 1494 Zehnten und Kirchensatz von Pfäfers. Die hohe Gerichtsbarkeit gehörte den Grafen von Rapperswil, dann ihren Erben, den Grafen von Habsburg-Rapperswil. j anziehen wollte, die Gewinnung des Marktrechtes anDiese verkauften ihre Herrschaft 1354 an Herzog streben. Die Grundherrschaft war ebenso an der GeAlbrecht IV. von Oesterreich, der sie zum Amt Grünin- Iwinnung interessiert, weil mit dem Marktrecht gegen schlug, bald aber an Heinrich Spiess, der sie dann an | wöhnlich eine Reihe besonderer Abgaben verbunden waren, die ihr zu Gute kamen. Die Verleihungen des Marktrechts an bestehende oder zu gründende Handelsplätze wurden infolgedessen immer häufiger. Das Marktrecht wurde vor allem zum unentbehrlichen Zubehör für alle die allmählich entstehenden Städte. […]
HBLS, Bd. 4, S. 800–801 — „MÆNNEDORF“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 4, S. 800–801 — „MÆNNEDORF“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934