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Neerach
Das Wappen von Neerach im Kanton Zürich (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Blau eine silberne Rose mit grünen Kelchblättern und goldenem Butzen, überhöht von einem gestürzten goldenen Halbmond
HBLS, Bd. 5, S. 249–250 — „NEERACH“ · auf Deutsch
Geschichte
Polit, und Zivilgem. in der Kirchgem. Steinmaur. Nerracho 1169. Steinzeitliche Einzelfunde. Der Zwinghof N. um fasste das Gebiet einer alam. Hundertschaft und reichte südlich bis zum Fallenden Brunnen-Hof bei Wipkingen, nördlich bis an den Rhein zwischen Glattmündung und Kaiserstuhl, östlich bis an die Glatt und westlich bis Niederweningen. Die Gerichtsstättemuss sich in der Nähe des Dorfes befunden haben. 1169 und 1172 erscheint ein Geschlecht, m NEERAC flE ii das sich nach dem Dorfe nannte. Begütert waren die Schwestern von Konstanz an der Brunngasse (1271), Graf Albrecht von Habsburg (1278) und die Propstei Zürich (1300, 1326). Nach dem Habsburger Urbar (1307) betraf der habsburg. Besitz einen Meyerhof und eine Mühle. Öffnungv. 1528. 1442-1798 gehörte N. zur Obervogtei Neuamt. Im 14. Jahrh. bestand hier eine Filialkirche von Steinmaur (erw. 1303, 1370). Zur Zeit der Reformation fand die Lehre der Wiedertäufer in N. viele Anhänger. Das Ried bei N. bildet seit 1927 ein Brutreservat. Bevölkerung: 1836, 762 Einw.; 1920, 576. — Vergl. UZ. — Schauberg: Beiträge III, p. 420. —• Escher: Der Zwinghof N. — Biedermann: Gesch. des Bez. Dielsdorf — E. Meier im Wehnthaler, 22. IV. 1927. […]
HBLS, Bd. 5, S. 249–250 — „NEERACH“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1169 · Nerracho 1169
HBLS, Bd. 5, S. 249–250 — „NEERACH“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 5, S. 249–250 — „NEERACH“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934