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Neftenbach
Das Wappen von Neftenbach im Kanton Zürich (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Dorf, polit, und Kirchgem. Wappen seit 1926: schräg geviertet von Silber und Blau. Refugium aus der Eisenzeit auf dem «Hü llibü». Eine römische Siedelung wurde 1780 in der «Steinm öri» entdeckt. Alamannische Gräber beim Pfarrhaus und im Riedhof. Die Hochgerichtsbarkeit stand dem Hause Habsburg-Oesterreich als Nachfolger von Kiburg zu; die niederen Gerichte besass um 1443 Rudolf von Breitenlandenberg. Urspr. bildete N. eine Grundherrschaft des Klosters Reichenau, welches seine Güter zum grossen Teil den Freiherren von Wart zu Leben gab. 1322 verkaufte Jakob von Wart seine Lehen an Johann Truchsess von Diessenhofen, und dessen Nachkommen liessen 1439 ihre Rechte dem Kloster Paradies in Schaffhausen übertragen. 1410 hatte Reichenau die Lehen zur Hälfte an den Tochtermann des Truchsess, Hermann von Breitenlandenberg vergeben, und 1540 verkaufte Wolf von Breitenlandenberg diese Hälfte an die Stadt Zürich, welche vom Kloster Paradies 1611 auch die andere Hälfte erw arb. Öffnung aus der 2. Hälfte des 15. Jahrh.; Einzugsbriefe von 1586, 1610 u. 1635. Ein plebanus zu N. erscheint 1209. Die Kirche ist wahrsch. […]
HBLS, Bd. 5, S. 250 — „NEFTENBACH“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 5, S. 250 — „NEFTENBACH“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934