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Niederhasli
Das Wappen von Niederhasli im Kanton Zürich (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →von Silberu
HBLS, Bd. 5, S. 315–316 — „NIEDERHASLI“ · auf Deutsch
Herkunft & Bedeutung
Rot geteilt, auf der Teilung wachsender schwarzgekleideter Mann mit schwarzer Mütze, daran goldene Krem pe und Quaste. Schalenstein; prähistorisches Re- fugium auf dem Burgerrain; römische Siedelung im «Kastellhof» an der Strasse, die von Baden nach Kloten führte. Verstreuten Grundbesitz hatten das Frauenkloster St. Felix und Regula (931), später die Propstei und die Freiherren von Regensberg. N. gehörte zur Reichsvogtei um Zürich, 1442-1798 zur Obervogtei Neuamt. Die Burg der Freiherren von Hasli stand vermutlich im «Ried». Öffnung von 1427. Im alten Zürichkrieg (1443) wurde N. verbrannt. 1545 verkaufte Bürgermeister Lavater Twing und Bann der Stadt Zürich. Während der Helvetik war N. dem Distrikt Regensdorf, während der Mediation dem Bez. Bülach und während der Restauration dem Oberamt Regensberg zugeteilt. 1188 bestand eine dem hl. Bartholomäus geweihte Kapelle als Filiale der Kirche zu Bülach und wurde in diesem Jah re als selbständig erklärt. 1364-1472 war die Kirche Filiale von Höngg, nachher wieder von Bülach; 1318 gelangte die Kollatur an die Abtei Wettingen, 1581 an Zürich. Renovation der Kirche 1703. 1819 erfolgte die Ausscheidung des Kirchengutes von N. […]
HBLS, Bd. 5, S. 315–316 — „NIEDERHASLI“ · auf Deutsch · Auszug
Geschichte
Polit. Gem. und Kirchgem. Rasila 931; Hasilach 1253; Nidernhasla 1346. Rot geteilt, auf der Teilung wachsender schwarzgekleideter Mann mit schwarzer Mütze, daran goldene Krem pe und Quaste. Schalenstein; prähistorisches Re- fugium auf dem Burgerrain; römische Siedelung im «Kastellhof» an der Strasse, die von Baden nach Kloten führte. Verstreuten Grundbesitz hatten das Frauenkloster St. Felix und Regula (931), später die Propstei und die Freiherren von Regensberg. N. gehörte zur Reichsvogtei um Zürich, 1442-1798 zur Obervogtei Neuamt. Die Burg der Freiherren von Hasli stand vermutlich im «Ried». Öffnung von 1427. Im alten Zürichkrieg (1443) wurde N. verbrannt. 1545 verkaufte Bürgermeister Lavater Twing und Bann der Stadt Zürich. Während der Helvetik war N. dem Distrikt Regensdorf, während der Mediation dem Bez. Bülach und während der Restauration dem Oberamt Regensberg zugeteilt. 1188 bestand eine dem hl. Bartholomäus geweihte Kapelle als Filiale der Kirche zu Bülach und wurde in diesem Jah re als selbständig erklärt. 1364-1472 war die Kirche Filiale von Höngg, nachher wieder von Bülach; 1318 gelangte die Kollatur an die Abtei Wettingen, 1581 an Zürich. Renovation der Kirche 1703. […]
HBLS, Bd. 5, S. 315–316 — „NIEDERHASLI“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1346 · Nidernhasla 1346
HBLS, Bd. 5, S. 315–316 — „NIEDERHASLI“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 5, S. 315–316 — „NIEDERHASLI“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934