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Niederweningen
Das Wappen von Niederweningen im Kanton Zürich (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Rot ein achtstrahliger silberner Stern vor stehendem silbernem Halbmond
HBLS, Bd. 5, S. 317 — „NIEDERWENINGEN“ · auf Deutsch
Geschichte
Polit, und Kirchgem. Waninctale 828; Waningen 1130. Römische Funde. Nach N. nannte sich ein Regensberger Ministerialengeschlecht, dessen Burg wahrsch. auf dem «Sandbuck» bei der Kirche «Burgacker» stand. Adelheid von Regensberg und ihr Sohn Lüthold verkauften 1319 ihre Besitzungen und Vogteirechte zu N. an das Domstift Konstanz, welches die Verwaltung bis 1798 durch einen Amtmann besorgen liess. Die hohen Gerichte, welche sich die Freiherren von Regensberg Vorbehalten hatten, gehörten bis 1798 zur Herrschaft. NIEDERWIL 303 und Landvogtei Regensberg. Öffnung aus dem 15. Jahrh. Die Widersetzlichkeit von Dienstpflichtigen, die 1653 nicht in den Bauernkrieg ausrücken wollten, bildete den sog. Niederweningerhandel, eine kleine Revolte, bei der die Obrigkeit mit schweren Strafen einschreitenmusste. Während der Helvetik und Mediation gehörte N. zum Distrikt und Bez. Bülach, 1814-1831 zum Oberamt Regensberg. 1820 ereignete sich ein grosses Brandunglück. Sum pfmelioration 1922. Die Kirche erscheint schon 1188. 1310-1805 stand das Patronat dem Domstift Konstanz zu, das es hierauf käuflich an den Staat Zürich ab trat. Erneuerung der Kirche 1671 und 1811-1813; neues Geläute 1924. […]
HBLS, Bd. 5, S. 317 — „NIEDERWENINGEN“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1130 · Waningen 1130
HBLS, Bd. 5, S. 317 — „NIEDERWENINGEN“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 5, S. 317 — „NIEDERWENINGEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934