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Opfikon
Das Wappen von Opfikon im Kanton Zürich (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Polit. Gem. in der Kirchgem. Kloten. Ubinchova 774 (?); Obfinchoven 1153. Römischer Münzfund bei Glattbrugg. 774 erlangte das Kloster St. Gallen wahrscheinlich hier Grundbesitz. Von 1153 an erscheint das Kloster St. Martin auf dem Zürichberg begütert, um 1184 auch das Kloster Engelberg. 0. gehörtejzur Reichsvogtei Zürich. 1218 ging die hohe Gerichtsbarkeit an die Grafschaft Kiburg über; die niedern Gerichte wurden 1527 von den Ortseinwohnern erworben, welche sich gleichzeitig von den Zehntenu. Grundzinsen loskauften. 1428 erfolgte die Einverleibung von O. in die Obervogtei Schwamendingen. Um 1370 bestand zu 0. eine Filialkirche von Kloten. Ein Dorfbrandvernichtete am 9. iv. 1764 auch die Kapelle, von der bis heute nur der Turm stehen blieb. Ein Zürcher Bürgergeschlechtv. 0. erscheinturk. erstm als 1239. Bevölkerung: 1467, 60 Einw.; 1836, 608; 1920, 1082. — UZ. [ Hildebrand t.] OPORINUS, Johannes,Humanist,Buchdrukker und Buchhändler, * 25. i. 1507 in Basel als Johannes Oporinus. Nach einem Kupferstich (Schweiz. Landesbibl. Bern). Sohn des Malers Hans Herbster, Schüler des Theophrastus Paracelsus, später Schulmeister auf Burg, Prof. des Lateinischen 1533 u. […]
HBLS, Bd. 5, S. 362–363 — „OPFIKON“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
774 · Ubinchova 774, Obfinchoven 1153
HBLS, Bd. 5, S. 362–363 — „OPFIKON“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 5, S. 362–363 — „OPFIKON“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934