Gemeinden · ZH
Wappen · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Rickenbach (ZH)
Das Wappen von Rickenbach (ZH) im Kanton Zürich (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Polit, und Kirchgem. Richinbach 1205. Im Oberholz drei Grabhügel aus der Hallstattperiode. Bei einem Vergleich zwischen dem Kloster Schussenriet (Württemberg) und Ritter Konrad von Wartenbergbehielt sich der genannte Ritter seine Besitzungen zu R. vor (1205). Diese gelangten 1243 zur Hälfte durch Kauf an Margaretha von Savoyen, Gemahlin Hartmanns des Aelteren von Kiburg, welcher bereits 1241 Heiratsgut in R. verschrieben worden war. Margaretha vergabte 1265 einen Teil ihres Besitztums an das Kloster Wettingen. Eine Urk. vom gl. J. verzeichnet die ihr durch Rudolf von Habsburg geraubten Güter zu R. Bis 1798 gehörte das Dorf zur Grafschaft und späteren Landvogtei Kiburg, in der Helvetik zum Distrikt Andelfingen, seit der Mediation zum Bez. Winterthur. Die Kirche zu R. ist 1275 als Filiale von Dinhard bezeugt. Das Filialverhältnis wurde 1497 gelöst. 1521 schenkte der damalige Lehensherr der Pfründe, Konrad von Schellenberg zu Hüfm gen, den Patronat dem Stifte Embrach. Bei dessen Aufhebung (1524) ging er an die Stadt Zürich über. Die Ortschaft Sulz wurde 1608 kirchlich von R. abgetrennt. Bevölkerung: 1836, 366 Einw.; 1920, 400. Tauf- und Eheregister seit 1557; Totenregister seit 1642. […]
HBLS, Bd. 5, S. 635–636 — „RICKENBACH“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1205 · Richinbach 1205
HBLS, Bd. 5, S. 635–636 — „RICKENBACH“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 5, S. 635–636 — „RICKENBACH“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934