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Rifferswil
Das Wappen von Rifferswil im Kanton Zürich (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Gold blau er Balken, begleitet von drei (2, 1) roten Sternen
HBLS, Bd. 5, S. 645–646 — „RIFFERSWIL“ · auf Deutsch
Geschichte
Dorf, politische und Kirchgem. Reinfrideswile 1019. Römische Niederlassungen beim Betbur und im Heidenkeller. Eigentum an Grund und Boden besessen im ausgehenden Mittelalter in R. das Stift Einsiedeln und die Abteien Muri und Kappel, ferner das Kloster Frauental usw.; daneben gab es eine Reihe F reigü ter. R. gehörte infolgedessen teils zum österr. Am te Meienberg, teils zum Freiamt, das in Ober-R. eine seit 1282 bezeugte RIGAUÜ 631 Gerichtsstätte hatte. R. wurde 1415 von den Zürchern erobert und gehörte in der Folge der Vogtei Maschwanden an bis 1507, zur Landvogtei Knonau 1507-1798, zum helvet. Distrikt Mettmenstetten 1798-1803, unter der Mediation zum Bez. Morgen 1803-1815, zum Oberamt Knonau 1815-1831, seither zum Bez. Knonau, bezw. A (foltern. R. wurde 1444 im alten Zürichkrieg von den Eidgenossen verwüstet, nahm aktiven Anteil an den Bauernunruhen von 1525 und am Steu erstreit 1646. Die Kirche, seit 1179 bezeugt, war dem hl. Martin geweiht. Sie wurde der Cisterzienserabtci Kappel,die bereits 1321 den Kirchensatz zu R. von Graf Eberhard von Neilenburg erworben, 1357 inkorporiert (Bestätigungen bezw. Wiederholungen 1382, 1400, 1407). 1368-1510 war dem ständigen Vikar in R. […]
HBLS, Bd. 5, S. 645–646 — „RIFFERSWIL“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1019 · Reinfrideswile 1019
HBLS, Bd. 5, S. 645–646 — „RIFFERSWIL“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 5, S. 645–646 — „RIFFERSWIL“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934