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Stammheim
Das Wappen von Stammheim im Kanton Zürich (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Rot ein goldener bewurzelter un terer Stamm teil mit drei Astansätzen; Ober-St.: in Gold ein grüner Zweig mit drei grünen Blättern
HBLS, Bd. 6, S. 523–524 — „STAMMHE IM“ · auf Deutsch
Herkunft & Bedeutung
): in Rot ein goldener bewurzelter un terer Stamm teil mit drei Astansätzen; Ober-St.: in Gold ein grüner Zweig mit drei grünen Blättern. Vor- und Frühgesch. Alssteinzeitliche Wo hn stätte wird das jetzt verschwundene «I-Ieidenlöchli» am Nordhang des St.-berges angesprochen. Bronzezeitlicho Gräber in O.-St. u. beim «Blutbuck» in U.-St. Refugium auf der Burghalde. Aus der Eisenzeit sind Gräberfelder bei der Steig und im Kirchhölzli bekannt. Eine römische Befestigung wurde in der «Ziegelpünt» bei Guntalingen entdeckt. Dazu kommen Münzfunde in U.-St. Alamannische Gräber fanden sich beim Sekundarschulhaus in Unter.-St. u. im «Löli» bei O.-St. Geschickte. St. erscheint erstm als 761 in einer St. Galler Urkunde. Von einer villa St. ist 833, von einer marca 834 die Rede. Das Kloster St. Gallen erw arb im 8. u. 9. Jahrh. sehr viel Grundbesitz zu St. Andererseits hat auch das Kloster Rheinau durch seinen Stifter Wolvene Güter zu St. geschenkt erhalten. Die schwäbi-1 sehen Grafen Bcrchthold und Erchanger sollen um 900 auf der Burghalde eine Burg erbaut haben, die angeblich nach ihrer Hinrichtung (917) wieder zerstört worden ist. I Das Kloster St. Gallen hatte zu St. […]
HBLS, Bd. 6, S. 523–524 — „STAMMHE IM“ · auf Deutsch · Auszug
Geschichte
Zwei Dörfer und zwei polit. Gem. Die Kirchgem. St. um fasst ausser diesen beiden Gem. noch Waltalingenu. Guntalingen. Stamhairn 761; Stam men 1536. Vor- und Frühgesch. Alssteinzeitliche Wo hn stätte wird das jetzt verschwundene «I-Ieidenlöchli» am Nordhang des St.-berges angesprochen. Bronzezeitlicho Gräber in O.-St. u. beim «Blutbuck» in U.-St. Refugium auf der Burghalde. Aus der Eisenzeit sind Gräberfelder bei der Steig und im Kirchhölzli bekannt. Eine römische Befestigung wurde in der «Ziegelpünt» bei Guntalingen entdeckt. Dazu kommen Münzfunde in U.-St. Alamannische Gräber fanden sich beim Sekundarschulhaus in Unter.-St. u. im «Löli» bei O.-St. Geschickte. St. erscheint erstm als 761 in einer St. Galler Urkunde. Von einer villa St. ist 833, von einer marca 834 die Rede. Das Kloster St. Gallen erw arb im 8. u. 9. Jahrh. sehr viel Grundbesitz zu St. Andererseits hat auch das Kloster Rheinau durch seinen Stifter Wolvene Güter zu St. geschenkt erhalten. Die schwäbi-1 sehen Grafen Bcrchthold und Erchanger sollen um 900 auf der Burghalde eine Burg erbaut haben, die angeblich nach ihrer Hinrichtung (917) wieder zerstört worden ist. I Das Kloster St. Gallen hatte zu St. […]
HBLS, Bd. 6, S. 523–524 — „STAMMHE IM“ · auf Deutsch · Auszug
Gemeindefusion
2019: Oberstammheim, Unterstammheim, Wltalingen → Stammheim
SWF — „Stammheim“ (2026-07-28) · auf Deutsch
Erste Erwähnung
761 · Stamhairn 761
HBLS, Bd. 6, S. 523–524 — „STAMMHE IM“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 6, S. 523–524 — „STAMMHE IM“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
- SWF — „Stammheim“ (2026-07-28) — Stiftung Schweizer Wappen und Fahnen — Neue Fusionswappen, 1986–2021
Ehemalige Gemeinden
Diese heute aufgelösten Gemeinden gingen in Stammheim auf:
- Oberstammheimfusioniert 2018
- Unterstammheimfusioniert 2018
- Waltalingenfusioniert 2018