Gemeinden · ZH
Wappen · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Uetikon am See
Das Wappen von Uetikon am See im Kanton Zürich (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Gem. und Pfarrdorf. Die Gem. um fasst auch die Dörfer Langenbaum, Grossdorf, Kirchbühlu. Kleindorf, sowie eine Anzahl Weiler. Spuren aus der Steinzeit, die auf eine Pfahlbaute schliessen lassen, fanden sich beim Landungsplatz. In Kaspar Suters Chronik von 1549 wird von einem Doppelgänger des Drachentöters Schrutan Winkelriederzählt, im Jah re 1200 habe «der Bürckly zuo Uetykon» einen Drachen getötet. Wahrsch. wurde U. 1287 mit ändern Gebieten von Rudolf von Wädenswil dem Johanniterhaus Bubikon verkauft (UZV, Nr. 1999). Allerdings wird U. erst im 14. Jahrh. als Be stand te il dieser Herrschaft genannt. UF DER EGGEN 109 1348 erhob die Propstei Zürich Anspruch auf die Gerichte über U., da sie dort Grundbesitz hatte. Der Rat von Zürich entschied aber zugunsten des Joh an niterhauses. Zürich erw arb am 16. vm. 1549 die ganze Herrschaft mit U. um 20 000 fl. Im 15. Jahrh. stand auf der Rütihalde (dem heutigen Kirchbühl) eine Kapelle, die von Meilen aus bedient wurde. 1680 wurde vom Zürcher Rat die Stiftung einer Pfarrei bewilligt; 1682 kam es mit dem Bau einer eigenen Kirche zur Verselbständigung der Kirchgemeinde. […]
HBLS, Bd. 7, S. 127 — „UETIKON“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 7, S. 127 — „UETIKON“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934