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Volketswil
Das Wappen von Volketswil im Kanton Zürich (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →geteilt, oben geschacht von Schwarz und Silber, un ten in Gold ein ro ter Stern (Zürcher Gemeindewappen XII, 60)
HBLS, Bd. 7, S. 315 — „VOLKETSW IL“ · auf Deutsch
Geschichte
Polit, und Kirchgem. Folcharteswilare 904. Römische Ansiedelung in der «Steinm üri». Obschon nach Uster kirchgenössig, wird bereits 1418 eine St. Agathakapelle in V. erwähnt. Von 1521 an bestand eine eigene Kaplanei in V., die 1638 zur selbständigen Pfarrei erhoben wurde. Die Kollatur war beim Kl. Rat von Zürich. Das Jahrzeitbuch Uster erwähnt «Herren von V.», die ab er sonst urk. nicht belegt sind. Grundherrliche Rechte zu Y. sind nachgewiesen für das Kloster Disentis (1237), die Gräfin Elisabeth von Rapperswil (1294) und das Kloster Rüti (1314). Die Vogtei, ein Lehen (Esterreichs, wurde 1412 dem Jakob Fridbolt aus Schaffhausen verliehen. 1799 litt die Gem. schwer durch Einquartierungen und Requisitionen. Ein russisches Lager bestand zwischen Zim ikon und V. Bis 1798 zur Landvogtei Kiburg gehörend, wurde V. in der Helvetik und in der Mediationsperiode dem Distrikt resp. dem Bez. Uster zugeteilt. Am 1. I. 1932 wurden die 5 Zivilgem. Y. Hegnau, Kindhausen, Gutenswil und Zimikon durch Vereinigung aufgehoben. Bevölkerung: 1634, 340 Einw.; 1836, 1937; 1930, 1665. Tau (register seit 1588, Ehereg. seit 1589, Totenreg. seit 1635 (Staatsarch. Zürich). — UZ. — K. Wirz: Etat. — Habsburg. […]
HBLS, Bd. 7, S. 315 — „VOLKETSW IL“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
904 · Folcharteswilare 904
HBLS, Bd. 7, S. 315 — „VOLKETSW IL“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 7, S. 315 — „VOLKETSW IL“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934