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Wil (ZH)
Das Wappen von Wil (ZH) im Kanton Zürich (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Rot eine silberne Pflugschar (Zürcher GemeindewappenKarten, Nr. 122)
HBLS, Bd. 7, S. 561–562 — „WIL“ · auf Deutsch
Geschichte
Dorf, polit. und Kirchgem. Wilder 1216; Wile 125 4. Eisenzeit lich es Refugium ob der Heidenstube. 1254 vergabten Rudolf von Kaiserstuhl und seine Frau Adelheid von Tengen dem Kloster Wettingen einen Hof zu Wil. Begütert waren hier ausserdem die Grafen von Tengen. 1279 verkaufte Konrad von Tengen seinen Hof zu W. an das Kloster Katharinenthal. Dieses Stift erw arb 1310 auch vom Kloster Wettingen dessen Besitzungen zu W. Markwart von Baldegg, der die Herrschaft Églisau vom Hause Tengen geerbt hatte, verkaufte diese, das Dorf W. in begriffen, am 5. v. 1463 an die Stadt Zürich, welche sie sofort an Bernhard Gra du er aus St ei er mar k ab trat. Er st am 4. VI. 1496 ging die Herrschaft Eglisau und da mit auch die niedere Gerichtsbarkeit über das Dorf W. endgültig an die Stadt Zürich über. Die hohen Gerichte gehörten bis 1651 den Grafen von Sulz, nach her der Stadt Zürich. Während der ITelvetik und der Mediation (1798-1814) war W. dem Distrikt Biilach zugeteilt, in der Restauration dem Oberamt Embrach. Die Strohflechterei war im 18. und 19. Jahrh. Haus in dustrie. Ein Leutpriester zu W. wird 1223 genannt. […]
HBLS, Bd. 7, S. 561–562 — „WIL“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1216 · Wilder 1216, Wile 1254
HBLS, Bd. 7, S. 561–562 — „WIL“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 7, S. 561–562 — „WIL“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934