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Coat of arms · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Dintikon
The coat of arms of Dintikon in the canton of Aargau, Switzerland: origin, meaning and history of the municipal arms — with blazon, and as a collectible in the Swiss arms album.
View in the album →In Schwarz ein linker silberner Schrägbalken, mit drei ro ten Rosen belegt
HBLS, Bd. 2, S. 744–745 — „DINTIKON“ · in German
History
Tintinchova 893, von ahd. Tinto. Unter österr. Herrschaft gehörte D. zum Amt Villmergen, die Herrschaft richtete über Dub und Frevel, das Kloster Muri aber hatte Twing und Bann; es war dort schon 1179 und 1297 begütert. Zu Ende des 15. Jahrh. besassen die Herren von Balmoos die niedern Gerichte. 1415 kam D. an Bern und wurde dem Oberamt Lenzburg zugeteilt. Kirchlich gehört D. zur Pfarrei Ammerswil. Im 1. Villmergen krieg 1656 wurden von den siegreichen katholischen Truppen auf der Verfolgung der Reformierten 10 oder 12 Häuser in Brand gesteckt. 1856 zerstörte eine Feuersbrunst einen Teil des Dorfes. Nach D. nannte sich ein im 13. und 14. Jahrh. erwähntes Bürgergeschlecht von Mellingen und Bremgarten. —. — Vergl. Merz: Burganlagenund Wehrbauten. — Derselbe: Gemeindewappen des Kts. Aarg. — LL. [F. W.] DIODATI. Genfer Geschlecht, das aus Lucca (Italien) stamm te. Es gehörte zum Patriziat dieser Stadt, wo mehrere seiner Mitglieder die ersten öffentlichen Aemter bekleideten. Der ältere Zweig erw arb im 18. Jahrh. das Bürgerrecht von Echichens (Waadt). Das Geschlecht lässt sich ohne Unterbruch auf Deodato zurück führen, dessen Sohn 1154 starb. […]
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First mention
893 · Tintinchova 893
HBLS, Bd. 2, S. 744–745 — „DINTIKON“ · in German
Sources
- HBLS, Bd. 2, S. 744–745 — „DINTIKON“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934