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Coat of arms · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Seengen
The coat of arms of Seengen in the canton of Aargau, Switzerland: origin, meaning and history of the municipal arms — with blazon, and as a collectible in the Swiss arms album.
View in the album →Origin & meaning
Burg. Die Herrenv. S. bewohnten im Dorfe Seengenwahrsch. nur einen primitiven Wohnturm, von dem ansehnliche Reste 1929 in einem alten Wohnhaus auf der Kreuzstrasse entdeckt wurden. Der Turm wurde um 1400 v. den Hallwil zu einem Wohnhaus um gebaut. Am bedeutendsten ist die Um baute von 1578. Reste des Wohnturms wurden von der Hist. Vereinigung Seetal konserviert und mit Wandmalereien versehen. — Vergl. W. Merz: Burganlagen und Wehrbauten II.u. III. — GHS III. — NZZ 1929, Nr. 2480. — Heimatkunde aus dem Seetal III, p. 43.
HBLS, Bd. 6, S. 344–345 — „SEENGEN“ · in German
History
Gem. und Pfarrdorf. Steinzeitliche Funde im Dorf und beim Schlosse Hallwil, bronzezeitliche im Moordorf auf der Riesi. Ueberreste römischer Villen fanden sich bei der Kirche und beim «Markstein» (alter Flurname: «Heiden stu ben»). Am letzteren Ort wurden zwei Villen 1922 von der Hist. Vereinigung Seengen ausgegraben. Funde von der Riesi und den röm. Villen in der Schulsamm lung S., alemannische Grabfunde von S. im Schweiz. Landesmuseum. Seynga 893; Seingin 1279; Sengen 1312 (See-ingen = Dorf am See). Die niedere 18. Jahrh. Nach einem Kupferstich von J. H. Meyer. Gerichtsbarkeit zu S. stand bis 1798 den Hallwil zu, die hohe (Esterreich bis 1415, dann Bern. Der Richtplatz befand sich beim Schlattwald (Denkmal). Auf Gemeindegebiet erbaute 1625 Hans Rud. von Hallwil das Schloss Brestenbcrg. 1653 nahm S. am Bauernkrieg teil; am 31. I. 1656 (1. Villmergerkrieg) besetzte der General von Erlach S. mit 5000 Mann. Bis um 1600 war S. die grösste Dorfgem. der alten Grafschaft Lenzburg (1559: 68 Feuerstätten). Æltes ter Zinsrodel von 1355; älteste Dorfrechte 1462-1575. Um 1575 wurde ein Schützenhaus, zugleich öffentliche Gesellenstube, erbaut und mit Wappenscheiben der eidg. Orte beehrt. […]
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Sources
- HBLS, Bd. 6, S. 344–345 — „SEENGEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934