Municipalities · FR
Coat of arms · Manoillon · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Hauterive (FR)
The coat of arms of Hauterive (FR) in the canton of Fribourg, Switzerland: origin, meaning and history of the municipal arms — with blazon, and as a collectible in the Swiss arms album.
View in the album →In Weiss drei blaue Pfähle, überdeckt von steigendem gelbem Löwen, rot bewehrt und gezungt, in den Pranken weisses Kreuz tragend.
SWF — „Hauterive“ (2026-07-28) · in German
Origin & meaning
Die Idee, dem Löwen eines der Kreuze in die Pranken zu geben, ist originell. Nicht nachvollziehbar ist jedoch, dass der Schild des neuen Wappens nicht ebenfalls fünfmal gespalten ist, sondern drei Pfähle aufweist.
SWF — „Hauterive“ (2026-07-28) · in German
History
Ehemalige Cisterzienserabtei, seit 1857 kantonales Lehrerseminar. Gegründet von Wilhelm von Glane, der am 10. II. 1127 dem Gemetzel in der Abteikirche von Payerne als letzter seines Geschlechts entrann. Zehn Jahre später folgten 12 Cisterziensermönche unter Führung des Abtes Gérard von Cherlieu seinem Rufe, so dass die Kirche der neuen Abtei am 25. II. 1138 geweiht werden konnte. Der Stifter machte ihr bedeutende Vergabungen, bestehend in Ländereien rings um seine Herrschaften Onnens, Prez und Ecuvillens und um seine Lehen Faverges und Pully herum; er selbst liess sich als Laienbruder in die Brüderschaft aufnehmen und starb dort am 11. II. 1143. Eine grosse Zahl Wohltäter aus allen Herrengeschlechtern der Nachbarschaft, sowie Berchtold IV. von Zähringen und die Bischöfe von Lausanne, trugen zum Wohlstand der Abtei bei und nahmen sie unter ihren Schutz, so dass sie zu Ende des 12. Jahrb. 35 Mönche beherbergte. Diese machten die nächste Umgebung des Klosters urbar und erstellten am Ufer der Saane Mühlen, Werkstätten und eine Tuchfabrik. Der Abtei unterstand das Kloster Kappel, sowie die Frauenklöster Maigrauge (Freiburg) und Fille Dieu (Romont). […]
HBLS, Bd. 4, S. 107–108 — „HAUTERIVE“ · in German · excerpt
Heraldic assessment
Einen Schild mit einer oder mehreren Teilungslinien mit einer Figur zu belegen, bringt einen Verstoss gegen die heraldische Farbregel, was aber bei diesen Konstellationen nicht vermieden werden kann. Die optische Wirkung kann verbessert werden, wenn der Schild eine Teilung in zwei echten Farben aufweist.
SWF — „Hauterive“ (2026-07-28) · in German
Municipal merger
2001: Ecuvillens, Posieux → Hauterive (FR)
SWF — „Hauterive“ (2026-07-28) · in German
Sources
- HBLS, Bd. 4, S. 107–108 — „HAUTERIVE“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
- SWF — „Hauterive“ (2026-07-28) — Stiftung Schweizer Wappen und Fahnen — Neue Fusionswappen, 1986–2021
Former municipalities
These former municipalities are now part of Hauterive (FR):
- Ecuvillensmerged in 2000
- Posieuxmerged in 2000