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Coat of arms · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Kerzers
The coat of arms of Kerzers in the canton of Fribourg, Switzerland: origin, meaning and history of the municipal arms — with blazon, and as a collectible in the Swiss arms album.
View in the album →in Blau zwei rot brennende Kerzen
HBLS, Bd. 4, S. 488–489 — „KERZERS“ · in German
History
Gem., Dorf und Pfarrei. Chartris, Castris 926; ad Carcerem 962; Kercers, Kerceis 1153; Carceres 1209; Chiertri 1228; Chercerz 1244; Chertres 1390. Römische Siedelung und Strasse. K. wurde im 3. u. 4. Jahrh. von den Alamannen zerstört. Es gehörte zuerst zur alten Herrschaft und 1476-1798 zur Vogtei Murten. 1798 kam es zum Bez. Murten, 1848 zum Seebezirk. 926 residierte König Rudolf II. von Burgund in K. Die Königin Bertha schenkte 962 die Kirche und Zehnten von K. der eben gegründeten Abtei Peterlingen. Die Kirche wurde 1476 bei der Belagerung von Murten von den Burgundern verbrannt und 1477 wieder aufgebaut. Die Freiheiten und Rechte von K. wurden 1479 und 1536 von Bern und Freiburg als Besitzern der Landvogtei Murten bestätigt. Am Palmsonntag 1530 wurde die Reformation, die in verschiedenen vorausgegangenen Abstimmungen von den Einwohnern abgelehnt worden war, mit einer Mehrheit von fünf Stimmen angenommen. 1339 wurden im Laupenkrieg die Kirche und 22 Häuser von Peter von Aarberg, dem Hauptmann der Freiburger Truppen, eingeäschert. Feuersbrünste 1539, 1764, 1799 und 1881. Im gotischen, vor kurzem restaurierten Kirchenchor befinden sich einige alte gauer Ztg. 1905, Nr. 16. — 5. […]
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First mention
1153 · Kerceis 1153
HBLS, Bd. 4, S. 488–489 — „KERZERS“ · in German
Sources
- HBLS, Bd. 4, S. 488–489 — „KERZERS“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934