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Coat of arms · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Seewis im Prättigau
The coat of arms of Seewis im Prättigau in the canton of Grisons, Switzerland: origin, meaning and history of the municipal arms — with blazon, and as a collectible in the Swiss arms album.
View in the album →History
Gem., die 1344 bei der Teilung des Asperm ontischen Erbes an Friedrich V. v. Toggenburg kam. S. bildete urspr. eine Nachbarschaft des Hochgerichts Schiers, trennte sich 1679 von diesem und bildete mit Valzeina und Fanas eine neue selbständige Gerichtsgemeinde. S. wurde Hauptort derselben. Als Pfarrkirche diente der Gem. urspr. die Schlosskirche auf Solavers. Von 1581 an ging S. allmählig zur Reformation über, verkaufte 1609 die Heiligenbilderu. a. nach St. Gailenkirch im Montafun. Am Prätigauer AufSeewis (Unter- Landquart) zu Anfang des 19. Jahrh. Nach F. Pieth in Das alte Seewis. stand 1622 nahm S. teil. Dam als wurde der Kapuzinerpater Fidelis unterhalb der Kirche erschlagen. Zur Erinnerung an den Freiheitskampf von 1622 wurde 1902 vor dem Gemeindehaus ein Denkmal errichtet. An die Person des Paters Fidelis erinnert ein kleiner Brunnen unterhalb der Kirch hofm au er («Fidelisbrünneli»). Das politische Zentrum der Nachbarschaft und der Gerichtsgemeinde bildete das Schloss eines Zweiges der Familie Salismitten im Dorfe. Dieser liess sich 1590 in Seewis nieder, nannte sich von da an Salis-Seewis, erwarb daselbst einen grossen Grundbesitzu. […]
HBLS, Bd. 6, S. 346 — „SEEWIS IM PRÆTIGAU“ · in German · excerpt
Sources
- HBLS, Bd. 6, S. 346 — „SEEWIS IM PRÆTIGAU“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934