Municipalities · LU
Coat of arms · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Grossdietwil
The coat of arms of Grossdietwil in the canton of Lucerne, Switzerland: origin, meaning and history of the municipal arms — with blazon, and as a collectible in the Swiss arms album.
View in the album →gespalten von Rot, Weissu
HBLS, Bd. 3, S. 794–795 — „GROSSDIETWIL“ · in German
History
Gem. u. Pfarrdorf. Grün, im mittleren Feld grüner Kleeblattsparren. Tuotewilare 1178. Die Gegend gehörte ursprünglich zur Herrschaft Wolhusen. Seit ihrer Teilung in ein inneres und äusseres Amt um die Mitte des 13. Jahrh., gelangte G. mit der inneren Burg zu Wolhusen an die Wolhusische Herrschaft Wangen und um 1300 durch Kauf an die Herrschaft Oesterreich. Twing und Bann und die kleinen Gerichte waren mit dem Kirchenlehen verbunden. Die Tradition weist der Oertlichkeiteinen ehemaligen Wohnturm zu, der wohl als Sitz der herrschaftlichen Amtleute diente. Von hier stamm te das Geschlecht von Tuetwile, aus dem zeitweise Am tmänner der Freien von Hasenburg zu Willisau und Meier von Ebersecken her vergingen. Zur Zeit des Sempacherkrieges hatte Joh. von Liebegg das Lehen von G. inne; die Luzerner nahmen dam als seine Steuern und Gefälle in Beschlag. 1398-1483 besassen die Edlen von Lütishofen das Lehen und vergabten die Kirche am 19. in. 1478 an das Chorherrenstift Beromünster. Seit 1492 stand dem Rat von Luzern die Ernennung und dem Stift Münster die Kollatur der Pfründe zu. […]
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Sources
- HBLS, Bd. 3, S. 794–795 — „GROSSDIETWIL“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934