Municipalities · LU

Coat of arms · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons ↗
Hildisrieden
The coat of arms of Hildisrieden in the canton of Lucerne, Switzerland: origin, meaning and history of the municipal arms — with blazon, and as a collectible in the Swiss arms album.
View in the album →geteilt von Rot und Silber mit einer goldenen Armbrust
HBLS, Bd. 4, S. 231–232 — „HILDISRIEDEN“ · in German
Origin & meaning
Beim Hof Schöpfen fand man 1907 Grabfunde aus der La Tènezeit. Die Gegend gehörte bis zur Helvetik zur Genossenschaft «am Berge» und damit zum Amt Rotenburg. Während der Mediation bildete der Berghof mit Neudorf das Gericht FI. Infolge der neuen Einteilung 1814 kam FI. zum Gerichtskreis Sempach. Die Errichtung der selbständigen polit. Gemeinde erfolgte 1836-1838. Ulrich von Lenzburg schenkte die Höfe von H. im 12. Jahrh. an das Chorherrenstift Beromünster, das hier noch 1683 330 Jucharten Land und Wald besass. Die Besitzung war bereits 1536 in 4 Lehenhöfe geteilt. Der grosse und im 13. Jahrh. noch unverteilte Meierhof (zu dem auch der Wald «Meierholz» beim Schlachtfeldv. Sempach gehörte) besass damals an der Stelle der spätem Kirche einen festen Wohnturm. Auch Engelberg war seit dem 13. Jahrh. hier begütert und die Klöster Rathausen, Wettingen und St. Blasien bezogen Bodenzinse. Kirchlich gehörte H. zur Pfarrei Sempach bis zur Gründung der Pfarrei am 26. II. 1802. Die 1516 gegründete Kaplanei wurde 1637 mit der Schullehrerstelle in Sempach vereinigt, 1678 aber selbständig gemacht. Eine Kapelle bestand hier schon um 1300. […]
HBLS, Bd. 4, S. 231–232 — „HILDISRIEDEN“ · in German · excerpt
History
Dorf und Kirchgem.; Hiltegesrein 1180, Hiltensriede 1244. Beim Hof Schöpfen fand man 1907 Grabfunde aus der La Tènezeit. Die Gegend gehörte bis zur Helvetik zur Genossenschaft «am Berge» und damit zum Amt Rotenburg. Während der Mediation bildete der Berghof mit Neudorf das Gericht FI. Infolge der neuen Einteilung 1814 kam FI. zum Gerichtskreis Sempach. Die Errichtung der selbständigen polit. Gemeinde erfolgte 1836-1838. Ulrich von Lenzburg schenkte die Höfe von H. im 12. Jahrh. an das Chorherrenstift Beromünster, das hier noch 1683 330 Jucharten Land und Wald besass. Die Besitzung war bereits 1536 in 4 Lehenhöfe geteilt. Der grosse und im 13. Jahrh. noch unverteilte Meierhof (zu dem auch der Wald «Meierholz» beim Schlachtfeldv. Sempach gehörte) besass damals an der Stelle der spätem Kirche einen festen Wohnturm. Auch Engelberg war seit dem 13. Jahrh. hier begütert und die Klöster Rathausen, Wettingen und St. Blasien bezogen Bodenzinse. Kirchlich gehörte H. zur Pfarrei Sempach bis zur Gründung der Pfarrei am 26. II. 1802. Die 1516 gegründete Kaplanei wurde 1637 mit der Schullehrerstelle in Sempach vereinigt, 1678 aber selbständig gemacht. Eine Kapelle bestand hier schon um 1300. […]
HBLS, Bd. 4, S. 231–232 — „HILDISRIEDEN“ · in German · excerpt
First mention
1180 · Hiltegesrein 1180, Hiltensriede 1244
HBLS, Bd. 4, S. 231–232 — „HILDISRIEDEN“ · in German
Sources
- HBLS, Bd. 4, S. 231–232 — „HILDISRIEDEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934