Municipalities · LU
Coat of arms · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Inwil
The coat of arms of Inwil in the canton of Lucerne, Switzerland: origin, meaning and history of the municipal arms — with blazon, and as a collectible in the Swiss arms album.
View in the album →in Silber ein roter Flussbalken
HBLS, Bd. 4, S. 368 — „INWIL“ · in German
History
Gem. und Dorf. Ingenwilare 1145. Grundbesitzer und Stifter der Kirche waren im 13. Jahrh. die Freien von Eschenbach. 1275 hatte deren Dienstmann Ritter Heinrich von Iberg das Kirchenlehen und die Vogtei inne. Nach dem Königsmord zu Windisch besassen die Freien von Arburg das Patronatsrecht als österreichisches Lehen und die drei Höfe als freies Eigentum. Sie verkauften am 27. xi. 1372 ihren Besitz an Johann von Lütishofen, Vogt zu Rotenburg. Die Familie besass auch das Kirchenlehen, das sie 1479 an das Chorherrenstift Beromünster ab trat. Am 17. xi. 1346 nahm Andreas, der Ammann von Rotenburg, Kundschaft darüber auf, dass die freien Höfe von I. nicht pflichtig seien, dem Vogt von Rotenburg Steuer und Futterhaber zu entrichten. Neubauten der Kirche 1275, 1777-1778, Rekonziliation der Kirche 18. vii. 1482, letzte Renovation im letzten Viertel des 19. Jahrh. Gründung der Kaplanei (seit 1812 Pfarrhelferei) 1666. In der Gem. lag ehemals die Burg der Ritter von Iberg. Zur Pfarrei gehört die Kapelle St. Katharina, an der Stelle des 1285 von den Freien von Eschenbach gegründeten Augustinerinnenklosters. Pfarregister seit 1731.
HBLS, Bd. 4, S. 368 — „INWIL“ · in German
First mention
1145 · Ingenwilare 1145
HBLS, Bd. 4, S. 368 — „INWIL“ · in German
Sources
- HBLS, Bd. 4, S. 368 — „INWIL“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934