Municipalities · OW
Coat of arms · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Giswil
The coat of arms of Giswil in the canton of Obwalden, Switzerland: origin, meaning and history of the municipal arms — with blazon, and as a collectible in the Swiss arms album.
View in the album →History
Dorf und Pfarrgem., einer der 16 Meierhöfe von Murbach-Luzern. —- G. war für das Tal von Obwalden der Sitz der klösterlichen Verwaltung sbe am ten. Nachdem es den Freiherren von Wohlhusen gelungen, Meieramt und Vogtei unter einen Hut zu bringen und alle ihre Rechte im Verlauf des 13. Jahrh. von der Kontrolle von Abt und Landgrafen zu ledigen, wurde G. ein eigener selbständig er Staat. Es hatte nur t/g der Bussen und Urteilsgebühren an die Staatshoheit und die grundherrlichen Gefälle an den Abt, resp. Propst in Luzern abzuführen. Die Gefälle wurden 1286 durch einen Urbarfixiert. 1291 trat der Abt von Murbach seine sämtlichen «Territorien und Rechte in der (heutivgen) Schweiz den Herzogen von Oesterreich ab. G. war von da ab osteri reichisch, resp. habsburgisch.! Nebst dem Propst von Luzern hatte nur das Deutschordenshaus Hitzkirch daselbst noch einige Gefälle. Die; selbstherrliche Stellung, deren sich G. im früheren Rechtsleben erfreute, zeigte sich schon in der Anlage einer Gruppe von Burgen. Sie sind ein Befestigungssystem und bewachen die Zugängevom Berneroberland und von den Emm entälern her. […]
HBLS, Bd. 3, S. 552–553 — „GISWIL“ · in German · excerpt
Sources
- HBLS, Bd. 3, S. 552–553 — „GISWIL“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934