Municipalities · SH
Coat of arms · Taktaal · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Merishausen
The coat of arms of Merishausen in the canton of Schaffhausen, Switzerland: origin, meaning and history of the municipal arms — with blazon, and as a collectible in the Swiss arms album.
View in the album →in Rot ein schw arzgekleideter Linksarm mit einem schwarzen Stab (Variante)
HBLS, Bd. 5, S. 94–95 — „MERISHAUSEN“ · in German
History
Gem. und Pfarrdorf. Der Name ist vom ahd. Personennamen Moro, Mori oder Möri abgeleitet (Haus des Moro). Morinishusun erscheint 846 im Besitz des Klosters St. Gallen. 1297 verkaufte dieses seinen Kelnhof zu M. samt dem Patronatsrecht über die Kirche und dem Meieramt an die Schaffhauser Bürger von Zurzach. Von diesen kam der Besitz erbweise an die Im Thurn und durch diese an den Spital. Unter den Grundherren zu M. erscheinen ferner die Grafen von Nellenburg, die Herrenv. Blumenegg, die Randenburger, die Heggenziu. das Kloster Allerheiligen. Mit letzterem zusammen erwarb der Spital von 1336 an den grössten Teil des Dorfes. Die beiden Gotteshäuser übtenmiteinander die niedere Vogtei aus. Öffnung von 1470. Hinsichtlich der hohen Gerichtsbarkeit gehörte M. urspr. zur Landgrafschaft Nellenburg und kam nach Gründung des Klosters Allerheiligen in Schaffhausen zu dessen Imm unitätsbezirk (Mundat). Seit dem Vertrage von 1451 zwischen Abt und Stadt wurde die hohe Gerichtsbarkeit in M. sehr wahrsch. durch den Rat (resp. den Reichsvogt) gehandhabt. Von 1559 ab bildete M. mit Ober- und Un te rba rgen eine der 10 Obervogteien der Stadt Schaffhausen. Die Martinskirche in M. ist die erste urk. […]
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Sources
- HBLS, Bd. 5, S. 94–95 — „MERISHAUSEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934