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Coat of arms · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Neckertal
The coat of arms of Neckertal in the canton of St. Gallen, Switzerland: origin, meaning and history of the municipal arms — with blazon, and as a collectible in the Swiss arms album.
View in the album →In Weiss blauer Wellenstab, beseitet von je drei grünen Tannen, rechts (2.1), links (1.2).
SWF — „Neckertal (1. Fusion)“ (2026-07-28) · in German
Origin & meaning
Mit dem Namen "Neckertal" entstand nicht etwas völlig Neues. Das Neckertal gehörte im Mittelalter zum Kerngebiet der Grafschaft Toggenburg. Die Einwohnerschaft benützte schon immer diesen Begriff. Das Wappen zeigt als zentrales Motiv den Fluss Necker, umgeben von mehreren Tannen. Die Anzahl bezieht sich nicht auf die zusammengeschlossenen Gemeinden, sondern symbolisiert den Waldreichtum. Aus heraldischer Sicht sind die verschieden gross gezeichneten Tannen problematisch. Ausserdem stehen sie etwas verloren auf dem weissen Schild. Man könnte an eine Winterlandschaft denken.
SWF — „Neckertal (1. Fusion)“ (2026-07-28) · in German
History
Gericht des toggenburgischen Unteramts (anfänglich auch Gericht Mogelsberg genannt),um fassend Mogelsberg, Ganterswil, Oberhelfentswil, den grössern Teil von Brunnadern, Dietfurt, Ivengelbach und zahlreiche einzelne Höfe. Die Grafen von Toggenburg hatten hier die Gerichtsherrlichkeit, setzten den Amtmann ein und besassen auch die meisten Leute und Güter. 1436 schloss sich das N. mit Bazenheid und Lütisburg zum Unteramt zusammen, dessen (seit 1468 äbtischem) Amtmann es unterstand, bis ihm 1720 ein eigener Amtmann gegeben wurde. — Gmür: Rechtsquellen II. — Wegelin: Gesch. des Toggenburg I, 294. — LL. — Fäsi III, p. 686. [Bt.l NEEL. Geschlecht aus Canteleu (Normandie), das sich 1583 in Genf einbürgerte. — Je an, * gegen 1569, f 1646, des Rats der CG 1616, Goldschmied, wie auch vier andere Mitglieder des Geschlechts, erwähnt im SKL. — Galiffe: Not. gén. VI. [C. R.] NEERACH
HBLS, Bd. 5, S. 249 — „NECKERTAL“ · in German
Heraldic assessment
Eine wichtige heraldische Regel verlangt, dass die Figuren das Feld möglichst zur Hälfte ausfüllen müssen. Ab 2023 sind auch die beiden Gemeinden Hemberg und Oberhelfenschwil eingemeindet. Blasonierung gemäss dem Gemeinderat Neckertal (Sitzung vom 8.Juli 2008): In Silber ein senkrechtes blaues Wellenband, beseitet von je drei grünen Tannen, links 2 über 1, rechts 1 über 2. Unsere
SWF — „Neckertal (1. Fusion)“ (2026-07-28) · in German
Municipal merger
2009: Brunnadern, Mogelsberg, St. Peterzell → Neckertal
SWF — „Neckertal (1. Fusion)“ (2026-07-28) · in German
Sources
- HBLS, Bd. 5, S. 249 — „NECKERTAL“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
- SWF — „Neckertal (1. Fusion)“ (2026-07-28) — Stiftung Schweizer Wappen und Fahnen — Neue Fusionswappen, 1986–2021
- SWF — „Neckertal (2. Fusion)“ (2026-07-28) — Stiftung Schweizer Wappen und Fahnen — Neue Fusionswappen, 1986–2021
Former municipalities
These former municipalities are now part of Neckertal:
- Brunnadernmerged in 2008
- Mogelsbergmerged in 2008
- St. Peterzellmerged in 2008
- Hembergmerged in 2022
- Oberhelfenschwilmerged in 2022