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Egnach
The coat of arms of Egnach in the canton of Thurgau, Switzerland: origin, meaning and history of the municipal arms — with blazon, and as a collectible in the Swiss arms album.
View in the album →History
Gem. und Dorf. Egena, Egni, lag im Arbon er Forst oder Arbongau, welches Gebiet dem neugegründeten Bistum Konstanz 751 vom fränkischen König zur Ausstattung verliehen wurde. Dam als noch Waldgebiet, wurde es allmählig durch Rodung besiedelt. Mit der Zeit entstanden ca. 58 Höfe und Weiler, die sich um die Kelnhöfe Egnach, Erdhausen und Widehorn gruppierten und politisch wie kirchlich zu Arbon gehörten (vergl. Art. Arbon). 1515 wurde für Gebrechliche zur Kapelle beim Kelnhof Erdhausen eine Kaplaneipfründe gestiftet, die von Arbon aus bedient wurde. 1544 wurden diese Höfe politisch von Arbon getrennt und bildeten fortan ein eigenes Gericht. — Die Reformation fand rasch Eingang; 1531 wurde der Kapellfonds Erd hausen den Evangelischen zur Besoldung des Prädikanten abgetreten, und 1588 wurde dem evangelischen Pfarrer von Arbon erlaubt, in der Kapelle Erdhausen, wo seit 1581 kein kathol. Gottesdienst gehalten worden war, evangel. Gottesdienst zu halten. Nach dem 2. Landfrieden 1712 streb ten die Egnach er Evangelischen Trennung vom evangelischen Arbon und die Gründung einer eigenen Kirchgem. […]
HBLS, Bd. 2, S. 812–6 — „EGNACH“ · in German · excerpt
Sources
- HBLS, Bd. 2, S. 812–6 — „EGNACH“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934