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Coat of arms · Taktaal · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Herdern
The coat of arms of Herdern in the canton of Thurgau, Switzerland: origin, meaning and history of the municipal arms — with blazon, and as a collectible in the Swiss arms album.
View in the album →in Blau über grünem Dreiberg zwei gelbe Sterne, überhöht von einer gelben Sonne
HBLS, Bd. 4, S. 200 — „HERDERN“ · in German
Origin & meaning
Längere Zeit führte die politische Gemeinde Herdern anstelle eines Wappens ein Logo. Der Kanton Thurgau kennt im Gegensatz zu den meisten andern Kantonen keine Pflicht zur Wappenführung durch die Gemeinden. So konnte jede tun und lassen, was ihr behagte. Auch Herdern gehörte zu den 10 wappenlosen Gemeinden und musste für den geplanten Wappenfries im renovierten Regierungsgebäude in Frauenfeld ein Wappen einreichen. Der Gemeinderat kopierte die beiden alten Ortsgemeindewappen zusammen. Gemäss der Wiler Zeitung vom 2. Mai 2012 wurde das neue Wappen an der Gemeindeversammlung vom 5. Juni 2012 vorgestellt. Frau Gemeindeammann Cornelia Komposch erklärte, das Wappen werde nur beim Wappenzyklus des Kantons eingesetzt und sei nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Das Weiterführen des alten Wappens von Herdern wäre die beste und einfachste Lösung gewesen. Das neue Wappen wirkt denkbar schlecht.
SWF — „Herdern“ (2026-07-28) · in German
History
Gem., Dorf und Schloss. Rom. Bautrümm er und kelt. Reste. Die röm. Verbindungsstrasse Adfines-Tasgctium führte nicht, wie früher angenommen wurde, durch llerdern, sondern nördlich von H. über Reutershaus. — TB 60. — Der Ursprung der Kirche und des Schlosses sind unbekannt. Aeltestc Erwähnung: E. de Harderin 1094. Die Gerichtsherrschaft gehörte urspr. der Stad Berg. Hans Ulrich, dessen Sohn, begann 1601 den Anbau des heutigen Wohnhauses an den Turm. (Die Schlosskapelle wurde 1769 geweiht.) Dessen Sohn Hans Kaspar vererbte 1669 H. an seine Schwestern Anastasia, verehelichte von Enzberg, deren Tochtermann Wilh. Aug. Lichtenstein 1679 in den Alleinbesitz gelangte. 1683 wurde H. von dessen Erben dem Kloster St. Urban verkauft. Dieses liess die Herrschaft durch einen Konventualen als Statthalter verw alten. 1848 hatte die Aufhebung des Klosters den Verkauf an Private zur Folge. Seit 1895 beherbergt das Schloss die.Arbeiterkolonie Herdern.
HBLS, Bd. 4, S. 200 — „HERDERN“ · in German
Heraldic assessment
Blau und Rot verstossen gegen die heraldische Farbregel und das in der Wiler Zeitung vorgestellte Wappen enthält die beiden Motive in unveränderten Proportionen. Der Webmaster hat die Motive geringfügig „in die Länge“ gezogen, ohne dass der Turm zu einer Säule wurde.
SWF — „Herdern“ (2026-07-28) · in German
Municipal merger
1998: Herdern, Lanzenneunforn → Herdern
SWF — „Herdern“ (2026-07-28) · in German
Sources
- HBLS, Bd. 4, S. 200 — „HERDERN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
- SWF — „Herdern“ (2026-07-28) — Stiftung Schweizer Wappen und Fahnen — Neue Fusionswappen, 1986–2021
Former municipalities
This former municipality is now part of Herdern:
- Lanzenneunfornmerged in 1997